Tagungsankündigung

»Design der Politik – Politik des Designs«

In Ingelheim werden aktuelle Fragen aufgeworfen

Von der Redaktion


Den Zusammenhang zwischen Politik und Design diskutieren Wissenschaftler vom 22. bis 24. Mai in Ingelheim. In der Tradition der HfG Ulm geht es dabei darum, Gestaltung unter dem Anspruch zu sehen, demokratische Gesellschaften zu stärken. Die Tagung zeigt die konstitutive und gestaltende Funktion von Design für und in Politik aus dem Blickwinkel von Designtheorie, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften. Historische und aktuelle Strategien des Kommunikationsdesigns stehen dabei im Zentrum.

Die Vorträge geben einen Überblick über wichtige Stationen und Methoden des Kommunikationsdesigns und loten in exemplarischen Studien die aktuelle Praxis unter dem Anspruch von gesamtgesellschaftlicher Verantwortung und Gesellschaftskritik aus. Das Spektrum reicht dabei von der Gestaltung von Wahlkämpfen bis zur Corporate Identity von Jobcentern. Veranstalter ist die Fridtjof-Nansen-Akademie.

Referenten sind:
Prof. Dr. Arne Scheuermann (Hochschule der Künste, Bern)
Prof. Dr. Ulrich Heinen (Bergische Universität Wuppertal)
Prof. Dr. René Spitz (Rheinische Fachhochschule)
Dr. Sophia Prinz (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt, Oder)
Dr. Pierre Smolarski (Fachhochschule Bielefeld)
Prof. Dr. Francesca Vidal (Universität Koblenz-Landau)
Prof. Dr. Volker Friedrich (Hochschule Konstanz, Herausgeber »Sprache für die Form – Forum für Design und Rhetorik«)

Infos und Anmeldung unter: https://www.wbz-ingelheim.de/fridtjof-nansen-akademie/programm/multiplikatoren/

»Sprache für die Form« wird in einer seiner nächsten Ausgaben über die Tagung berichten.


»Sprache für die Form«, Ausgabe Nr. 10, Frühjahr 2017