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»Die Störstelle ist der Mensch«

Francesca Vidal über die »Rhetorik des Virtuellen«

Interview von Elena Hadulla und Robin Auer


Francesca Vidal spricht darüber, dass die konkrete Virtualität heutzutage in alle Bereiche unseres Lebens eingreift, und erinnert sich gern daran zurück, dass sie ihre Magisterarbeit noch auf einer Schreibmaschine schreiben durfte. Digital gegen analog – im Interview mit Francesca Vidal geht es um die Virtualisierung der Welt und den davon geprägten Alltag, um Wandel und Anpassung, Be- und Entlastungen.

Die habilitierte Kulturwissenschaftlerin geht zudem auf die Verwandtschaft zwischen Rhetorik und Design ein; beiden gehe es um Wirkungen, die gezielt herbeigeführt werden sollen. Die Prinzipien der Rhetorik seien auf die Gestaltung übertragbar. Der Gestalter wolle eingreifen und tue das nicht um des Schmucks willen, sondern weil er Wirkungsziele verfolge.


»Sprache für die Form«, Ausgabe Nr. 6, Frühjahr 2015