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»Die Rhetorisierung des Designs ist längst da«

Ulrich Heinen über Kunst, Gestaltung und Rhetorik

Interview von Christiane Seliger und Nenia Tiemeier


Beginnend bei der Affektmalerei eines Peter Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert spannt Ulrich Heinen einen Bogen vom Designer als konsumorientierten Dienstleister bis hin zu dessen eigentlicher Aufgabe als Charakter-gebender Gestalter mit gesellschaftlicher Verantwortung. Dass die Rhetorik dabei ganz wesentlich ist, sei nicht verwunderlich.

Doch in Bezug auf die Designrhetorik als Wissenschaft betont Heinen ganz besonders, dass diese ohne Theoretisierung nicht zu halten sein wird.


»Sprache für die Form«, Ausgabe Nr. 6, Frühjahr 2015