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»Die Schwelle zwischen Defekt und Effekt«

Viktoria Kirjuchina verknüpft Design- und Hirnforschung

Interview von Alexandra Haase und Nenia Tiemeier


Als Teil der Forschungsgruppe TRACE (Transmissions in Rhetorics, Arts and Cultural Evolution) schreibt die Kommunikationsdesignerin Viktoria Kirjuchina an ihrer Promotion. Im Interview legt sie ihre Motive dar, im Designbereich zu promovieren. Die Grundlagen der Rhetorik böten ihr dafür eine Anschlussmöglichkeit an unterschiedliche Wissensgebiete und vereinfachten interdisziplinäres Arbeiten. So sei mehr zu erfahren über die Wirkung von Design, man könne »tiefer in die Köpfe der Menschen zu sehen«.

Kirjuchina betont, dass Designforschung nicht darauf abziele, den Designprozess auf eine Formel zu reduzieren, aber helfen könne, effektiver zu arbeiten. »Die Regeln sind Zielsetzungen, die einem helfen, den Kreativprozess in die richtigen Bahnen zu lenken.«

 


»Sprache für die Form«, Ausgabe Nr. 7, Herbst 2015