Klaus Kornwachs
Der habilitierte Philosoph und Physiker Klaus Kornwachs lehrte bis 2011 als Lehrstuhlinhaber Technikphilosophie an der BTU Cottbus. Dort gründete er 2005 die BA- und MA-Studiengänge »Kultur und Technik«. Klaus Kornwachs ist Mitglied der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften und leitete von 2001 bis 2009 den Bereich »Gesellschaft und Technik« des Vereins der Deutschen Ingenieure (VDI). 1988 gründete er die »Deutsche Gesellschaft für Systemforschung«. Prof. Dr. Kornwachs, der zahlreiche Publikationen vorlegte, leitet heute das »Büro für Kultur und Technik« und arbeitet als Autor und Berater im Allgäu.
Volker Albus
Volker Albus lehrt als Professor seit 1994 Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, deren Prorektor er ist. Er hat Architektur studiert und ist freiberuflich als Architekt und Designer tätig. Seit 2003 publiziert er regelmäßig in der Zeitschrift »form« und ist Herausgeber verschiedener Bücher, unter anderem »Design! Das 20. Jahrhundert«. Ausgezeichnet wurde Volker Albus 2001 mit dem internationalen Designpreis Baden-Württemberg für seine Leuchte »Downlight«.
Mario Lombardo
Als Art Director bei der »Spex« 2001 beginnt Mario Lombardos Karriere. 2004 gründet er des »Bureau Mario Lombardo«. Ab 2006 übernimmt er die Artdirektion der »Liebling Zeitung« in Berlin. Ausgezeichnet wurde Mario Lombardo 2008 mit dem Titel »Visual Leader of the Year 2010«. erschien im »Gestalten Verlag« die Monografie »The Tender Spot – The Graphic Design of Mario Lombardo«.
Mario Lombardo lehrt zudem an verschiedenen Design- und Kunsthochschulen unter anderem an der Universität der Künste Berlin und an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Michael Ingino
An der Hochschule Konstanz hat Michael Ingino Kommunikationsdesign studiert und die Titel »Bachelor of Arts« und »Master of Arts« erworben.
Asyndeton
lat. articulus; griech. asyndeton; dt. unverbundene Reihung | | Ein Asyndeton ist eine Aufzählung, deren Teile nicht durch Konjunktionen (wie »und« oder »oder«) verbunden werden: »Messer, Schere, Gabel, Licht« (und nicht: »Messer und Schere und Gabel und Licht«). In einem Satz kann mittels des Asyndeton Tempo gemacht werden. | | Gestalterisch kann durch die direkte Aneinanderreihung von Elementen der Eindruck von Dichte entstehen.
Diaphora
lat. distinctio, reflectio; griech. diaphora; dt. Unterscheidung | | »Diaphora« wird die Wiederholung von Wörtern oder Phrasen bei gleichzeitiger Bedeutungsverschiebung genannt, es entsteht also ein – manchmal nur kleiner, feiner – Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Verwendung der Wörter oder Phrasen. (»Ach, Gott, was soll ich mit dem Gott der Kirche anfangen.«) | | Wird eine bestimmte Form wiederholt, dabei aber in ein verändertes Umfeld gerückt, verändert sich die Wirkung des Elementes und die Wirkung des gesamten Objektes.
Daniel Perrin
Daniel Perrin ist Professor für Medienlinguistik, leitet das Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, ist Generalsekretär der International Association of Applied Linguistics (AILA) und wirkt als Mitherausgeber des International Journal of Applied Linguistics (InJAL). Er hat allgemeine Linguistik sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft studiert und als Journalist und Redakteur und Textchef in Presse und Rundfunk gearbeitet. Schwerpunkte in Forschung, Beratung und Lehre: Medienlinguistik, Textlinguistik, Textproduktionsforschung; berufliches Schreiben, Professionalisierung der Kommunikation; Wissenstransfer der Linguistik, Kommunikationsberatung.
http://www.danielperrin.net
Eberhard Schlag
Prof. Eberhard Schlag, Architekt, zeichnet in seiner Funktion als übergeordneter Projektkoordinator im Atelier Brückner in Stuttgart für die technisch innovative und qualitätsvolle Realisierung der Projekte verantwortlich. An der Hochschule Konstanz lehrt er »Design und Raum«.
Akzent
lat. accentus; griech. prosodia; dt. Betonung | | Ein Akzent bewirkt eine Hervorhebung. So kann in der gesprochenen Sprache akzentuiert, also durch eine Betonung ein Wort oder ein Wortteil hervorgehoben werden. Damit kann z. B. Aufmerksamkeit geweckt werden. | | Der Akzent ist ein gebräuchliches Mittel in der Gestaltung, das auf vielen Ebenen eingesetzt werden kann. In der Typografie werden beispielsweise Akzente durch Wechsel des Schriftschnittes oder des Schriftgrades gesetzt.
Hyperbel
lat. superlatio, griech. hyperbole, dt. Übertreibung | | Mit der Hyperbel wird etwas ins Übermaß gesteigert, es wird – offenkundig – als Übertreibung aufgenommen (»megarattenscharf«). Hyperbeln wirken auf das Gefühl und können zum Beispiel Amüsement hervorrufen. Allerdings ist Vorsicht geboten: Es gibt ein Übermaß des Übermaßes … | | In der Gestaltung kann mit Hyperbeln Aufmerksamkeit erzwungen und eine gewünschte Wirkung gesteigert werden. In der Werbung wird stark (und manchmal übermäßig) mit Hyperbeln gearbeitet.