Latinitas

lat. lat­in­i­tas, puri­tas; griech. hel­le­nis­mos; dt. Lat­in­i­tät, Sprach­rich­tig­keit | | Die Lat­in­i­tas, ursprüng­lich als rei­ne latei­ni­sche Spra­che ver­stan­den, ist ein zen­tra­les Stil­prin­zip, das for­dert, die Spra­che kor­rekt und regel­kon­form zu nut­zen und kei­ne unmo­ti­vier­ten Stil­brü­che zu bege­hen. | | Als Ent­spre­chung für die Sprach­rich­tig­keit könn­te von einer »Gestal­tungs­rich­tig­keit« gere­det wer­den, also vom kor­rek­ten Ein­satz gestal­te­ri­scher Mit­tel als Basis guter, funk­tio­na­ler Gestal­tung, die dazu führt, dass die gewünsch­te Wir­kungs­ab­sicht als Wir­kung eintritt.

Berit Homann

An der Hoch­schu­le für bil­den­de Küns­te Braun­schweig und der Uni­ver­si­ty of East Lon­don hat Berit Homann Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign und Indus­tri­al Design stu­diert und den Titel »Bache­lor of Arts« erwor­ben. Nun stu­diert sie an der Hoch­schu­le Kon­stanz im Mas­ter­stu­di­en­gang Kommunikationsdesign.

Dorothea Schulz

Doro­thea Schulz stu­dier­te u. a. bei K. R. H. Son­der­borg an der Staat­li­chen Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te Stutt­gart und Ger­ma­nis­tik an der Uni­ver­si­tät Stutt­gart. 1990 begann sie mit den Jahr­buch­zeich­nun­gen. Die Künst­le­rin wur­de mit Sti­pen­di­en und Prei­sen aus­ge­zeich­net, hat zahl­rei­che Aus­stel­lun­gen im In- und Aus­land umge­setzt und meh­re­re Publi­ka­tio­nen vorgelegt.

Julia Meer

Dr. des. Julia Meer erforscht im Exzel­lenz-Clus­ter »Bild – Wis­sen – Gestal­tung« an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin die »Bild­mar­ke Bau­haus«. In ihrer Dis­ser­ta­ti­on wid­me­te sie sich dem The­ma: »Neu­er Blick auf die Neue Typo­gra­phie. Die Rezep­ti­on der Avant­gar­de in der typo­gra­fi­schen Fach­welt der 1920er Jah­re.« Sie hat Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign, Design­ge­schich­te und Phi­lo­so­phie an der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wup­per­tal stu­diert. Die Desi­gne­rin und Wis­sen­schaft­le­rin publi­zier­te zahl­rei­che Arti­kel und Bücher, unter ande­rem war sie Mit­her­aus­ge­be­rin des Ban­des »Women in Gra­phic Design 1890—2012«.

Imke Kaufmann

An der Uni­ver­si­tät Bay­reuth hat Imke Kauf­mann den Titel »Bache­lor of Arts« erwor­ben. Nach wei­te­ren Stu­di­en­auf­ent­hal­ten an der Uni­ver­si­tät Frank­furt und dem NCAD Dub­lin hat sie ihr Mas­ter­stu­di­um der Kul­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Koblenz abgeschlossen.

Andreas Koop

Vom All­gäu aus arbei­tet das Büro »Design­grup­pe Koop«, das der Gestal­ter Andre­as Koop gegrün­det hat. Neben sei­ner Arbeit als Agen­tur­chef hat sich Andre­as Koop einen Namen als Autor und Kolum­nist gemacht. Zu sei­nen Publi­ka­tio­nen gehö­ren »NSCI. Das visu­el­le Erschei­nungs­bild der Natio­nal­so­zia­lis­ten 1920–1945« und »Die Macht der Schrift – eine ange­wand­te Designforschung«.

Theo Wehner

Theo Weh­ner lehr­te und forsch­te als Pro­fes­sor für Arbeits- und Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gie bis zu sei­ner Eme­ri­tie­rung 2014 an der Eid­ge­nös­si­schen Tech­ni­schen Hoch­schu­le (ETH) Zürich. Er hat­te in Müns­ter Psy­cho­lo­gie und Sozio­lo­gie stu­diert und in Bre­men pro­mo­viert und sich habi­li­tiert. An die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ham­burg-Har­burg wur­de er 1989 auf eine Pro­fes­sur für Arbeits­psy­cho­lo­gie beru­fen, im Okto­ber 1997 wech­sel­te er nach Zürich, wo 2005 das Zen­trum für Orga­ni­sa­ti­ons- und Arbeits­wis­sen­schaf­ten (ZOA) gegrün­det wur­de, an dem er wirkte.

Alexandra Haase

An der Muthe­si­us Kunst­hoch­schu­le in Kiel sowie der Art Aca­de­mie Miner­va in Gro­nin­gen hat Alex­an­dra Haa­se Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign stu­diert und den Titel »Bache­lor of Arts« erwor­ben. Nun ist sie an der Hoch­schu­le Kon­stanz im Mas­ter­stu­di­en­gang Kommunikationsdesign.

Horst Bredekamp

Horst Bre­de­kamp ist Pro­fes­sor für Kunst­ge­schich­te an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin und Spre­cher des inter­dis­zi­pli­nä­ren Labors »Bild – Wis­sen – Gestal­tung«. Zudem war er »Per­ma­nent Fel­low« des Wis­sen­schafts­kol­legs zu Ber­lin und ist Mit­glied der Ber­lin-Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten in Ber­lin, der Deut­schen Aka­de­mie der Natur­for­scher Leo­pol­di­na (Natio­nal­aka­de­mie) in Hal­le und der Euro­pean Aca­de­my in Lon­don. Prof. Dr. Bre­de­kamp erhielt ver­schie­de­ne Aus­zeich­nun­gen, dar­un­ter den Sig­mund Freud-Preis der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung und den Max-Planck-For­schungs­preis der Max-Planck-Gesell­schaft und der Hum­boldt-Stif­tung. Sei­ne For­schungs­schwer­punk­te lie­gen auf der Skulp­tur des Mit­tel­al­ters, der Renais­sance, der Geschich­te natur­wis­sen­schaft­li­cher Bil­der, der poli­ti­schen Iko­no­gra­phie und den neu­en Medi­en. Horst Bre­de­kamp leg­te mehr als zwan­zig Buch­pu­bli­ka­tio­nen vor, dar­un­ter zuletzt: Theo­rie des Bild­akts, Ber­lin 2010; Leib­niz und die Revo­lu­ti­on der Gar­ten­kunst. Her­ren­hau­sen, Ver­sailles und die Phi­lo­so­phie der Blät­ter, Ber­lin 2012; Der schwim­men­de Sou­ve­rän. Karl der Gro­ße und die Bild­po­li­tik des Kör­pers, Ber­lin 2014.

Klaas Huizing

Prof. Dr. phil. Dr. theo. habil. Klaas Hui­zing ist Phi­lo­soph, evan­ge­li­scher Theo­lo­ge und Schrift­stel­ler. Er hat den Lehr­stuhl für theo­lo­gi­sche Gegen­warts­fra­gen und sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Würz­burg inne. Er ist Mit­glied im PEN, ver­öf­fent­lich­te zahl­rei­che Mono­gra­phien (u. a. »Ästhe­ti­sche Theo­lo­gie«, 3 Bde.) und Roma­ne (u. a. »Der Buch­trin­ker«, »Das Ding an sich«, »Jet­te Herz«, »In Schre­bers Gar­ten«), die in vie­le Spra­chen über­setzt wur­den. Seit 2007 ist er Chef­re­dak­teur des saar­län­di­schen Kul­tur­ma­ga­zins »Opus«.