Robert Lzicar

Robert Lzi­car mach­te 2005 an der Hoch­schu­le für Gestal­tung in Schwä­bisch Gmünd sein Diplom im Stu­di­en­gang Infor­ma­ti­on und Medi­en und grün­de­te im Anschluss gemein­sam mit Jonas Mah­rer die Agen­tur STVG in Zürich. Lzi­car war wis­sen­schaft­li­cher Ange­stell­ter an der ETH Zürich im Insti­tut für Tech­no­lo­gie in der Archi­tek­tur, an der Hoch­schu­le der Küns­te in Bern über­nahm er Lehr­auf­trä­ge, wur­de er dort als For­schungs­do­zent tätig und arbei­te­te im »Y-Insti­tut für Trans­dis­zi­pli­na­ri­tät« mit einem For­schungs­schwer­punkt im Bereich Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign. Nach sei­nem Mas­ter an der Uni­ver­si­tät Bern begann Lzi­car dort sein Promotionsstudium.

Brevitas

lat. bre­vi­tas; griech. syn­to­mia; dt. Kür­ze | | Die Bre­vi­tas ist ein zen­tra­les Stil­prin­zip, das for­dert, nicht zu vie­le Wor­te zu ver­lie­ren und sich kurz zu fas­sen. Dadurch kann eine Ver­dich­tung der Infor­ma­ti­on erreicht wer­den: »Wahl: Aus­gang knapp, Ver­hält­nis­se unklar.« | | Ein lapi­da­rer Ein­satz gestal­te­ri­scher Mit­tel kann der schnel­len Wahr­nehm­bar­keit und guten Erfass­bar­keit einer Bot­schaft dienen. 

Kürze

lat. bre­vi­tas; griech. syn­to­mia; dt. Kür­ze | | Die Kür­ze ist ein zen­tra­les Stil­prin­zip, das for­dert, nicht zu vie­le Wor­te zu ver­lie­ren und sich kurz zu fas­sen. Dadurch kann eine Ver­dich­tung der Infor­ma­ti­on erreicht wer­den: »Wahl: Aus­gang knapp, Ver­hält­nis­se unklar.« | | Ein lapi­da­rer Ein­satz gestal­te­ri­scher Mit­tel kann der schnel­len Wahr­nehm­bar­keit und guten Erfass­bar­keit einer Bot­schaft dienen.

Litotes

lat. lito­tes; griech. anten­an­tio­sis; dt. Unter­trei­bung, Unter­bie­tung, Abschwä­chung | | Die Lito­tes ist eine Figur, bei der mehr gemeint als gesagt wird, mit der etwas unter­trie­ben, abge­schwächt dar­ge­stellt wird. Es ent­steht dadurch ein »Under­state­ment«: »Durch den Com­pu­ter hat sich die Welt ein wenig ver­än­dert.« | | Die Lito­tes kann im gestal­te­ri­schen Ein­satz gera­de dort beson­ders stark wir­ken, wo das Umfeld zu lau­ten Mit­teln und Über­trei­bun­gen greift.

Rhetorizität

engl. rhe­to­ri­ci­ty, rhe­to­ri­cal­i­ty; frz. rhe­to­ri­ci­té; dt. Rhe­to­ri­zi­tät | | Mit »Rhe­to­ri­zi­tät« wird all­ge­mein das »Rhe­to­risch-sein« von Kom­mu­ni­ka­ti­on zum Aus­druck gebracht, also dass ein kom­mu­ni­ka­ti­ver Akt sich rhe­to­ri­scher Mit­tel bedie­nen kann, um die ange­streb­te Per­sua­si­on und Wir­kung zu erzie­len. | | Die »Rhe­to­ri­zi­tät der Gestal­tung« sieht in Wir­kungs­in­ten­tio­na­li­tät, -steue­rung und -erzie­lung die Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis der Per­sua­si­on von Gestal­tung. Dabei spielt der Begriff der Ange­mes­sen­heit (aptum, decorum) eine zen­tra­le Rol­le. Zum Ver­ständ­nis der Rhe­to­ri­zi­tät von Gestal­tung kann die Rhe­to­rik dem Design an die Sei­te tre­ten und ihm einen Begriffs­ap­pa­rat lie­fern, mit dem gestal­te­ri­sche Zusam­men­hän­ge erfasst, benannt und dif­fe­ren­ziert wer­den können.

Untertreibung

lat. lito­tes; griech. anten­an­tio­sis; dt. Unter­trei­bung, Unter­bie­tung, Abschwä­chung | | Die Lito­tes ist eine Figur, bei der mehr gemeint als gesagt wird, mit der etwas unter­trie­ben, abge­schwächt dar­ge­stellt wird. Es ent­steht dadurch ein »Under­state­ment«: »Durch den Com­pu­ter hat sich die Welt ein wenig ver­än­dert.« | | Die Lito­tes kann im gestal­te­ri­schen Ein­satz gera­de dort beson­ders stark wir­ken, wenn das Umfeld zu lau­ten Mit­teln und Über­trei­bun­gen greift.

Übertreibung

lat. super­la­tio, griech. hyper­bo­le, dt. Über­trei­bung | | Mit der Hyper­bel wird etwas ins Über­maß gestei­gert, es wird – offen­kun­dig – als Über­trei­bung auf­ge­nom­men (»mega­rat­ten­scharf«). Hyper­beln wir­ken auf das Gefühl und kön­nen zum Bei­spiel Amü­se­ment her­vor­ru­fen. Aller­dings ist Vor­sicht gebo­ten: Es gibt ein Über­maß des Über­ma­ßes … | | In der Gestal­tung kann mit Hyper­beln Auf­merk­sam­keit erzwun­gen und eine gewünsch­te Wir­kung gestei­gert wer­den. In der Wer­bung wird stark (und manch­mal über­mä­ßig) mit Hyper­beln gearbeitet.

Karsten Henze

Kars­ten Hen­ze ist Diplom-Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wirt, Krea­ti­ver und Lehr­be­auf­trag­ter. Sei­ne Kar­rie­re begann er 1990 als Wer­be­be­ra­ter bei der Sie­mens AG, bevor ihn sei­ne Wege zu Agen­tu­ren wie Meta­De­sign und Pixel­park führ­ten. Er blickt auf eine mehr als 20-jäh­ri­ge Lauf­bahn als Design- und Account-Direc­tor bei ver­schie­de­nen Unter­neh­men zurück. Seit 2001 ist er Lei­ter der Abtei­lung »Cor­po­ra­te Iden­ti­ty, Cor­po­ra­te Design« bei der Deut­schen Bahn AG. Zusätz­lich enga­giert er sich als Vor­stands­vor­sit­zen­der des Inter­na­tio­na­len Design Zen­trums Ber­lin e.V. (IDZ) und als Lehr­be­auf­trag­ter an der Hoch­schu­le für Tech­nik und Wirt­schaft in Berlin.

Vilim Vasata

Vilim Vasa­ta hat in den 1950er Jah­ren die Agen­tur »Team« auf­ge­baut, die 1972 mit »BBDO« fusio­nier­te und zur größ­ten deut­schen Wer­be­agen­tur wur­de. Bis 1999 wirk­te Vasa­ta bei »BBDO World­wi­de« natio­nal und inter­na­tio­nal in Füh­rungs­po­si­tio­nen. Er gehör­te zu den Grün­dern und war Prä­si­dent des »Art Direc­tors Club Deutsch­land« und Vor­sit­zen­der der »Gesell­schaft Wer­be­agen­tu­ren (GWA)«. An der Uni­ver­si­tät Essen lehr­te er als Pro­fes­sor Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign. Vilim Vasa­ta hat meh­re­re Fach­bü­cher publi­ziert, zuletzt sei­ne Auto­bio­gra­phie »Gauk­ler, Gam­bler und Gestal­ter – Per­sön­li­che Geschich­ten aus einem erstaun­li­chen Gewer­be«. Er lebt in Mül­heim an der Ruhr und gehört zum wis­sen­schaft­li­chen Bei­rat von »Spra­che für die Form«.

Tobias Bertenbreiter

Tobi­as Ber­ten­brei­ter hat an der Hoch­schu­le Ulm »Digi­tal Media« stu­diert und sich den Titel »Bache­lor of Infor­ma­ti­on and Com­mu­ni­ca­ti­on in Digi­tal Media« erwor­ben. An der Hoch­schu­le Kon­stanz stu­dier­te er im Mas­ter­stu­di­en­gang »Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign« und schloss die­ses Stu­di­um als »Mas­ter of Arts« ab. Tobi­as Ber­ten­brei­ter ist Grün­der der eLear­ning Agen­tur »breed DESIGN«. Er ist tech­ni­scher Redak­teur von »Spra­che für die Form«.