Andres Janser

And­res Jan­ser ist Kunst­his­to­ri­ker und Film­wis­sen­schaft­ler. Er arbei­te­te als Redak­teur der Zeit­schrift »archi­the­se« und als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Insti­tut für Geschich­te und Theo­rie der Archi­tek­tur der ETH Zürich. Seit 2003 ist Jan­ser als Kura­tor am Muse­um für Gestal­tung Zürich tätig. Sei­ne Aus­stel­lung »Wis­sen in Bil­dern – Infor­ma­ti­ons­de­sign heu­te« zeig­te Info­gra­fi­ken als Kom­bi­na­ti­on aus Bild und Text, um kom­ple­xe Sach­ver­hal­te zugäng­lich zu machen. 

Der Kurator Andres Janser. Foto: Judith Hirsch.

Jochen Malmsheimer

In der Bio­gra­fie des Kaba­ret­tis­ten Jochen Malms­hei­mer zeigt sich sei­ne Affi­ni­tät zur deut­schen Spra­che und zu Büchern. Er stu­dier­te Ger­ma­nis­tik und absol­vier­te eine Buch­händ­ler­leh­re, ehe er mit dem »epi­schen Kaba­rett« – ein Begriff, den er selbst geprägt hat – auf die Klein­kunst­büh­ne wech­sel­te. Ers­te Erfol­ge fei­er­te das Duo Jochen Malms­hei­mer und Frank Goo­sen in den 1990er Jah­ren mit »Tre­sen­le­sen«. Es folg­te eine Rei­he von Solo­pro­gram­men mit unge­wöhn­li­chen Titeln, wie »Wenn Wor­te reden könn­ten oder 14 Tage im Leben einer Stun­de« (2000), »Flieg Fisch, lies und gesun­de! oder: Glück, wo ist Dein Sta­chel?« (2008) und »Dogen­sup­pe Her­zo­gin – ein Aus­topf mit Ein­la­ge« (2016). Einem brei­ten Publi­kum bekannt wur­de Malms­hei­mer durch regel­mä­ßi­ge TV-Auf­trit­te in der ZDF-Sen­dung »Neu­es aus der Anstalt«. Zu sei­nen Aus­zeich­nun­gen zäh­len unter ande­ren der Deut­sche Klein­kunst- sowie der Deut­sche Kabarettpreis. 

Andreas Koop

Andre­as Koop ist Diplom-Desi­gner und Mas­ter of Advan­ced Stu­dies (ZDHK). Er ist Grün­der und Inha­ber der »design­grup­pe koop« im All­gäu. Schwer­punk­te des renom­mier­ten Design­bü­ros lie­gen in den The­men Iden­ti­tät, Stra­te­gie und Kom­mu­ni­ka­ti­on für Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen sowie öffent­li­che Auf­trag­ge­ber. Fer­ner ergän­zen Arbei­ten aus den Berei­chen Signa­le­tik und Szen­o­gra­fie sein Port­fo­lio. Für Auf­se­hen sorg­te die Publi­ka­ti­on »NSCI« über das Erschei­nungs­bild der Natio­nal­so­zia­lis­ten. Ohne­hin ist die publi­zis­ti­sche Arbeit  fes­ter Bestand­teil sei­nes Schaf­fens. Im Span­nungs­feld von Design, Zeit­ge­schich­te, Gesell­schaft und Poli­tik ent­stan­den wei­te­re Buch­pro­jek­te, Vor­trä­ge und Tex­te, unter ande­rem im Maga­zin »Novum« in der Kolum­ne »desi­gnaspek­te«. Seit eini­gen Jah­ren lehrt er zudem an ver­schie­de­nen Hoch­schu­len als Dozent für Design­for­schung und Informationsdesign. 

Stefan Sagmeister

Der gebür­ti­ge Öster­rei­cher Ste­fan Sag­meis­ter ist Desi­gner und Künst­ler. Nach sei­nem Stu­di­um in Wien und New York arbei­te­te er für die Wer­be­agen­tur Leo Bur­nett in Hong­kong. Im Anschluss grün­de­te er sei­ne ers­te eige­ne Agen­tur und lei­tet heu­te zusam­men mit Jes­si­ca Walsh »Sag­meis­ter & Walsh« in New York. Plat­ten­co­ver für die Rol­ling Stones und wei­te­re nam­haf­te Musi­ker sind eben­so Bestand­teil sei­nes Port­fo­li­os wie dyna­mi­sche Erschei­nungs­bil­der für das Kon­zert­haus »casa da musi­ca« in Por­to. Er setzt Schön­heit mit Wahr­heit gleich und ver­öf­fent­lich­te sei­ne Erkennt­nis­se zusam­men mit Jes­si­ca Walsh in »Beau­ty. Schön­heit = Wahr­heit / Schön­heit = Funktion«. 

Gert Ueding

Prof. em. Dr. phil. habil. Gert Ueding ist ein deut­scher Lite­ra­tur­kri­ti­ker und Essay­ist. Er stu­dier­te in Köln Ger­ma­nis­tik, Phi­lo­so­phie und Kunst­ge­schich­te und erwei­ter­te sein Gebiet in Tübin­gen um die Dis­zi­plin der Rhe­to­rik. Von 1988 bis 2009 war er Inha­ber des bis heu­te ein­zi­gen Lehr­stuhls für Rhe­to­rik an der Eber­hard-Karls-Uni­ver­si­tät in Tübingen. 

Thomas Schlag

Prof. Dr. Tho­mas Schlag ist evan­ge­li­scher Theo­lo­ge und Poli­tik­wis­sen­schaf­ler. Nach einer Pro­mo­ti­on im Bereich der theo­lo­gi­schen Ethik wur­de er im Jahr 2000 Stu­di­en­lei­ter an der evan­ge­li­schen Aka­de­mie Bad Boll. Er habi­li­tier­te über »Hori­zon­te demo­kra­ti­scher Bil­dung. Evan­ge­li­sche Reli­gi­ons­päd­ago­gik in poli­ti­scher Per­spek­ti­ve. 2005 wur­de Schlag auf den Lehr­stuhl für prak­ti­sche Theo­lo­gie mit den Schwer­punk­ten Reli­gi­ons­päd­ago­gik, Kir­chen­theo­rie und Pas­to­ral­theo­lo­gie an die Uni­ver­si­tät Zürich beru­fen. Sein aktu­ells­tes For­schungs­feld wid­met sich dem The­men­be­reich »Digi­ta­le Religion(en)« und deren Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Inter­ak­ti­ons­for­men in der digi­ta­len Gesellschaft. 

Dafi Kühne

Dafi Küh­ne ist Gra­fik­de­si­gner und Let­ter­press-Dru­cker aus Näfels in der Schweiz. Schon wäh­rend sei­nes Stu­di­ums an der Züri­cher Hoch­schu­le der Küns­te erwarb er eine Andruck­pres­se und einen Satz Schrif­ten. Küh­ne pro­du­ziert heu­te typo­gra­fi­sche Pla­ka­te, die er von Hand auf Buch­druck­pres­sen her­stellt. Mit die­ser unge­wöhn­li­chen Arbeits­wei­se bewegt er sich in dem Span­nungs­feld zwi­schen ana­log und digital. 

Heiner Mühlmann

Hei­ner Mühl­mann stu­dier­te Kunst­ge­schich­te und Phi­lo­so­phie in Köln, Paris, Rom und Mün­chen. Er wur­de in Mün­chen pro­mo­viert mit einer Arbeit über »Huma­nis­ti­sche Rhe­to­rik und Rechts­phi­lo­so­phie bei Leon Bat­tis­ta Alber­ti«. Es folg­ten For­schungs­sti­pen­di­en der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft und Lehr­auf­trä­ge an der Uni­ver­si­tät Paris VII. Bei Bazon Brock habi­li­tier­te er sich in Wup­per­tal mit Über­le­gun­gen zu »Kata­stro­phen­theo­rie, Gra­phen­theo­rie und Archi­tek­tur«, die ihm bald eine außer­plan­mä­ßi­ge Pro­fes­sur an der Uni­ver­si­tät Wup­per­tal ein­tru­gen. Er lehr­te auch an der Uni­ver­si­tät Müns­ter, am Pari­ser Col­lè­ge Inter­na­tio­nal de Phi­lo­so­phie. Hei­ner Mühl­mann war Gast­pro­fes­sor am Insti­tut für Design und Tech­no­lo­gie an der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te und Gast­pro­fes­sor an der Hoch­schu­le für Gestal­tung in Karls­ru­he. Er ist Mit­grün­der des neu­ro­an­thro­po­lo­gi­schen For­schungs­pro­jekts TRACE, in der sich eine inter­dis­zi­pli­nä­re Grup­pe von Neu­ro­wis­sen­schaft­lern, Phi­lo­so­phen und Desi­gnern für die neu­ro­wis­sen­schaft­li­che Gedächt­nis­for­schung enga­giert. Auf der Lis­te sei­ner zahl­rei­chen Publi­ka­tio­nen fin­den sich kul­tur­theo­re­ti­sche Schrif­ten und Bücher.

Adam Cutler

Adam Cut­ler stu­dier­te Wer­bung und Psy­cho­lo­gie an der »Syra­cu­se Uni­ver­si­ty« im US-Bun­des­staat New York. Er begann sei­ne Kar­rie­re 1993 bei der Wer­be­agen­tur »Eisa­man Johns and Laws«, wo er unter ande­rem für die Bas­ket­ball-Legen­de Micha­el Jor­dan arbei­te­te. 1999 war er für ein Jahr als Crea­ti­ve Direc­tor bei der Con­sul­ting­fir­ma »Dia­lo­gos« tätig. Nach zwei wei­te­ren Jah­ren als »Lead Infor­ma­ti­on Archi­tect« bei iXL begann er sei­ne Arbeit für IBM. Im Jahr 2001 wur­de er User Expe­ri­ence Desi­gner bei IBM iX und arbei­te­te dort in Pro­jek­ten mit exter­nen Auf­trag­ge­bern wie zum Bei­spiel das »Bos­ton Children’s Hos­pi­tal«. Seit 2013 ist Adam Cut­ler bei IBM »Design Prac­ti­ce Direc­tor« und zählt zu den höchs­ten – soge­nann­ten »Distin­gu­is­hed Desi­gnern« – bei IBM. Adam Cut­ler ist »Com­pu­ter Rela­ti­onship Exper­te« und beschäf­tigt sich mit dem Zusam­men­spiel der mensch­li­chen Natur mit künst­li­cher Intelligenz. 

Dieter C. Schütz

Die­ter C. Schütz hat Kunst­ge­schich­te, Kom­pa­ra­tis­tik, Ger­ma­nis­tik, Kul­tur­anthro­po­lo­gie, klas­si­sche Archäo­lo­gie und nie­der­län­di­sche Phi­lo­lo­gie stu­diert. Als Mit­ar­bei­ter von Til­mann Bud­den­sieg an der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn war er an etli­chen Pro­jek­ten und Publi­ka­tio­nen betei­ligt. 198889 kura­tier­te er die Aus­stel­lung »Design in Köln« und war spä­ter für den Vor­stand der Bay­er AG tätig. Ab 1992 lehr­te Schütz Design­theo­rie und Kom­mu­ni­ka­ti­on an der Fach­hoch­schu­le Köln, 2008 wur­de er zum Pro­fes­sor für Kul­tur­wis­sen­schaf­ten an der IB-Hoch­schu­le Ber­lin ernannt und war dort bis 2013 Grün­dungs­de­kan der Fakul­tät für Kul­tur­wis­sen­schaf­ten. Unter­des­sen lehrt Schütz als Pro­fes­sor für Design­theo­rie, Unter­neh­mens­ma­nage­ment, Rhe­to­rik, Inno­va­tions- und Design­ma­nage­ment an der Rhei­ni­schen Fach­hoch­schu­le Köln. 

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