Julia Meer
Dr. des. Julia Meer erforscht im Exzellenz-Cluster »Bild – Wissen – Gestaltung« an der Humboldt-Universität zu Berlin die »Bildmarke Bauhaus«. In ihrer Dissertation widmete sie sich dem Thema: »Neuer Blick auf die Neue Typographie. Die Rezeption der Avantgarde in der typografischen Fachwelt der 1920er Jahre.« Sie hat Kommunikationsdesign, Designgeschichte und Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal studiert. Die Designerin und Wissenschaftlerin publizierte zahlreiche Artikel und Bücher, unter anderem war sie Mitherausgeberin des Bandes »Women in Graphic Design 1890—2012«.
Theo Wehner
Theo Wehner lehrte und forschte als Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie bis zu seiner Emeritierung 2014 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Er hatte in Münster Psychologie und Soziologie studiert und in Bremen promoviert und sich habilitiert. An die Technische Universität Hamburg-Harburg wurde er 1989 auf eine Professur für Arbeitspsychologie berufen, im Oktober 1997 wechselte er nach Zürich, wo 2005 das Zentrum für Organisations- und Arbeitswissenschaften (ZOA) gegründet wurde, an dem er wirkte.
Horst Bredekamp
Horst Bredekamp ist Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Sprecher des interdisziplinären Labors »Bild – Wissen – Gestaltung«. Zudem war er »Permanent Fellow« des Wissenschaftskollegs zu Berlin und ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Nationalakademie) in Halle und der European Academy in London. Prof. Dr. Bredekamp erhielt verschiedene Auszeichnungen, darunter den Sigmund Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und den Max-Planck-Forschungspreis der Max-Planck-Gesellschaft und der Humboldt-Stiftung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Skulptur des Mittelalters, der Renaissance, der Geschichte naturwissenschaftlicher Bilder, der politischen Ikonographie und den neuen Medien. Horst Bredekamp legte mehr als zwanzig Buchpublikationen vor, darunter zuletzt: Theorie des Bildakts, Berlin 2010; Leibniz und die Revolution der Gartenkunst. Herrenhausen, Versailles und die Philosophie der Blätter, Berlin 2012; Der schwimmende Souverän. Karl der Große und die Bildpolitik des Körpers, Berlin 2014.
Klaas Huizing
Prof. Dr. phil. Dr. theo. habil. Klaas Huizing ist Philosoph, evangelischer Theologe und Schriftsteller. Er hat den Lehrstuhl für theologische Gegenwartsfragen und systematische Theologie an der Universität Würzburg inne. Er ist Mitglied im PEN, veröffentlichte zahlreiche Monographien (u. a. »Ästhetische Theologie«, 3 Bde.) und Romane (u. a. »Der Buchtrinker«, »Das Ding an sich«, »Jette Herz«, »In Schrebers Garten«), die in viele Sprachen übersetzt wurden. Seit 2007 ist er Chefredakteur des saarländischen Kulturmagazins »Opus«.
Wibke Weber
Wibke Weber lehrt und forscht am Institut für angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Arbeitsschwerpunkte u. a.: Bildsemiotik, Informationsvisualisierung, Visual Storytelling, multimodale Kommunikation in Journalismus und Organisationskommunikation. 2013 Gastprofessur an der Nanyang Technological University, Singapore. Davor zwölf Jahre Professorin für Informationsdesign an der Hochschule der Medien, Stuttgart. Herausgeberin des Standardwerks »Kompendium Informationsdesign«. Langjährige Berufserfahrung als Journalistin für Hörfunk und Online.
Walter Schönauer
Der Art-Direktor Walter Schönauer ist einer vom sogenannten »alten Schlag«, der ohne »Website« und Portfolio gut leben kann. Von 1986 bis 1987 gestaltete er das Magazin »Wiener«, danach, von 1987 bis 1991, »Tempo«. Auch für die Musikzeitschrift »Rolling Stone« war er tätig. Bekannt ist er zudem durch seine Arbeiten für Künstler wie Herbert Grönemeyer, Chicks on Speed oder Peaches. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Robert Lzicar
Robert Lzicar machte 2005 an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd sein Diplom im Studiengang Information und Medien und gründete im Anschluss gemeinsam mit Jonas Mahrer die Agentur STVG in Zürich. Lzicar war wissenschaftlicher Angestellter an der ETH Zürich im Institut für Technologie in der Architektur, an der Hochschule der Künste in Bern übernahm er Lehraufträge, wurde er dort als Forschungsdozent tätig und arbeitete im »Y-Institut für Transdisziplinarität« mit einem Forschungsschwerpunkt im Bereich Kommunikationsdesign. Nach seinem Master an der Universität Bern begann Lzicar dort sein Promotionsstudium.
Karsten Henze
Karsten Henze ist Diplom-Kommunikationswirt, Kreativer und Lehrbeauftragter. Seine Karriere begann er 1990 als Werbeberater bei der Siemens AG, bevor ihn seine Wege zu Agenturen wie MetaDesign und Pixelpark führten. Er blickt auf eine mehr als 20-jährige Laufbahn als Design- und Account-Director bei verschiedenen Unternehmen zurück. Seit 2001 ist er Leiter der Abteilung »Corporate Identity, Corporate Design« bei der Deutschen Bahn AG. Zusätzlich engagiert er sich als Vorstandsvorsitzender des Internationalen Design Zentrums Berlin e.V. (IDZ) und als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.
Bernd Steinbrink
Prof. Dr. Bernd Steinbrink lehrte an der Fachhochschule Kiel im Bereich »Medien«, seine Schwerpunkte lagen in der Medientechnik, den multimedialen Anwendungen und der Medientheorie. Gemeinsam mit Gert Ueding verfasste er das Grundlagenwerk »Grundriss der Rhetorik. Geschichte, Technik, Methode«. Bernd Steinbrink ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von »Sprache für die Form«.
Francesca Vidal
Prof. Dr. Francesca Vidal ist wissenschaftliche Leiterin des Schwerpunkts Rhetorik und des Kompetenzzentrums für Studium und Beruf der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern Landau. Vidal hat mit einer Arbeit zur Rekonstruktion der Ästhetik von Ernst Bloch promoviert und 2010 zum Thema »Rhetorik des Virtuellen« habilitiert. Die Wissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Rhetorik und Philosophie ist Präsidentin der Internationalen Ernst-Bloch-Gesellschaft, Beisitzerin im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten sowie Mitglied im Vorstand von »Kreativ für Menschenrechte«. Sie hat zahlreiche Publikationen zur Rhetorik vorgelegt. Francesca Vidal wirkt im wissenschaftlichen Beirat von »Sprache für die Form« mit.