Martin Hielscher

Prof. Dr. phil. Mar­tin Hiel­scher ist Kri­ti­ker, Autor, Über­set­zer und Lek­tor. Nach Sta­tio­nen als Lek­tor beim Luch­ter­hand Lite­ra­tur­ver­lag und beim Ver­lag Kie­pen­heu­er & Witsch ist er seit 2001 Pro­gramm­lei­ter für Bel­le­tris­tik beim Ver­lag C. H. Beck in Mün­chen. Im Jahr 1998 war Hiel­scher Gast­pro­fes­sor an der Washing­ton Uni­ver­si­ty in St. Lou­is und 2001 am deut­schen Lite­ra­tur­in­sti­tut der Uni­ver­si­tät Leip­zig. Er ist Dozent an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät in Mün­chen und hat eine Hono­rar­pro­fes­sur an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät in Bam­berg inne. Zudem ist er Theodor-W.-Adorno-Professor an der »Euro­pean Gra­dua­te School« in Saas-Fee in der Schweiz und ist dort Dekan der Fakul­tät »Medi­en und Kommunikation«.

Nikki Gonnissen

Nik­ki Gon­nis­sen stu­dier­te Design an der Hoge­school voor de Kunsten Utrecht (HKU). Sie ist Art­di­rek­to­rin und Mit­grün­de­rin des Design­stu­di­os »Tho­nik« in Ams­ter­dam. Zudem unter­rich­tet sie im Mas­ter­stu­di­en­gang »Infor­ma­ti­on Design« an der Design Aca­de­my Eind­ho­ven. Sie war Jury­mit­glied für diver­se Design­prei­se, unter ande­rem des D&AD Awards London.

Rainer Gabriel

Rai­ner Gabri­el pro­mo­vier­te zum The­men­kom­plex »Merkfähig­keit von Archi­tek­tur und Gestal­tung neu­ro­na­ler modu­la­rer Pro­zesse«. Er arbei­tet als frei­be­ruf­li­cher Autor und Illus­tra­tor. Nach sei­nem Stu­di­um des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­signs in Wup­per­tal, das er sich als Gag-Schrei­ber für das Fern­se­hen finan­zier­te, war er in der Wer­be­bran­che tätig und hat dort im Bereich der neu­en Medi­en, zuerst im Auf­trag sei­nes Arbeit­ge­bers und spä­ter frei­be­ruf­lich, zahl­rei­che Groß­kun­den im Bereich »Text und Kon­zept« betreut. Heu­te ent­wi­ckelt er Film­stof­fe, Bühnen­stücke, Video­in­stal­la­tio­nen und Geschich­ten quer durch alle Medi­en. Zudem enga­giert er sich in ver­schie­de­nen For­schungs­grup­pen, wie z. B. der »TRACE«-Gruppe um Prof. Dr. Hei­ner Mühl­mann und Prof. Dr. Dr. Tho­mas Grunwald.

Julius Lengert

Dr. Juli­us Len­gert berät mit sei­nem Insti­tut für Kul­tur-Anthro­po­lo­gie Design­agen­tu­ren, Stadt­pla­nungs- und Archi­tek­tur­bü­ros. Mit sei­ner ange­wand­ten Phi­lo­so­phie hat Len­gert die Grund­hal­tung des Sie­mens-Designs geprägt. Aus den 1980er Jah­ren stammt sei­ne Defi­ni­ti­on des Design-Begriffs: »Design ist das bewuss­te Erzeu­gen einer Wir­kung durch die Gestalt.« Len­gert stu­dier­te Phi­lo­so­phie bei Ernst Bloch, Semio­tik bei Max Ben­se, Kul­tur-Anthro­po­lo­gie bei Fried­rich Georg Fried­mann. Er pro­mo­vier­te über »kon­kre­te Uto­pien« und plä­diert für einen Bewusst­seins­wan­del vom linea­ren, seg­men­tä­ren zum kom­ple­men­tä­ren, »kuge­li­gen« Den­ken und kämpft gegen die »Ver­haus­schwei­nung des Men­schen« durch Tech­nik und Konsum.

Michael Astroh

Micha­el Astroh stu­dier­te Phi­lo­so­phie, Ger­ma­nis­tik und Romani­stik an der Uni­ver­si­tät Bonn sowie der Éco­le Nor­ma­le Supé­ri­eu­re in Paris. Ab 1974 war er frei­er Mit­ar­bei­ter der »Neu­en Zür­cher Zei­tung«. 1982 pro­mo­vier­te er am Hoger Insti­tuut voor Wijs­be­ge­er­te der Uni­ver­si­tät Löwen (Bel­gi­en). Nach einem mehr­jährigen For­schungs­auf­ent­halt am Wolfson Col­lege, Oxford, habi­li­tier­te er an der Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des und erhielt eine Hei­sen­berg-Dozen­tur. Seit 1995 lehrt Micha­el Astroh an der Ernst-Moritz-Arndt-Uni­ver­si­tät Greifs­wald als Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie. Sei­ne Ver­öf­fent­li­chun­gen wid­men sich einer­seits Fra­gen der Lite­ra­tur und Kunst, ande­rer­seits Pro­ble­men der Sprach­phi­lo­so­phie, der Logik und ihrer Geschichte.

Ernst Peter Fischer

Ernst Peter Fischer stu­dier­te Phy­sik und Bio­lo­gie in Köln und Pasa­de­na (USA) und ist diplo­mier­ter Phy­si­ker, pro­mo­vier­ter Bio­lo­ge und habi­li­tier­ter Wis­sen­schafts­his­to­ri­ker. Prof. Dr. Fischer lehrt Wis­sen­schafts­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg und ist frei­be­ruf­lich tätig als Wis­sen­schafts­ver­mitt­ler und Bera­ter, unter ande­rem für die Stif­tung »Forum für Ver­ant­wor­tung«. Er ist Autor zahl­rei­cher Bücher – zuletzt sind u. a. erschie­nen: Die Cha­ri­té – ein Kranken­haus in Ber­lin (2009), Die kos­mi­sche Hin­ter­trep­pe (2010), Laser (2010), Das gro­ße Buch der Elek­tri­zi­tät (2011). Ihm wur­den zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen zuteil, unter ande­rem die Lorenz-Oken-Medail­le (2002), der Edu­ard-Rhein-Kul­tur­preis (2003), die ­Tre­vi­ra­nus-Medail­le des Ver­ban­des Deut­scher Bio­lo­gen (2003) und der Sar­to­ri­us-Preis der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten zu Göt­tin­gen (2004).

Lars Harmsen

Im Fach­be­reich Design der Fach­hoch­schu­le Dort­mund lehrt Lars Harm­sen »Kon­zep­ti­on und Ent­wurf« sowie »Typo­gra­fie und Lay­out«. Vor sei­nem Stu­di­um der »Visu­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­on« an der Hoch­schu­le Pforz­heim ging er in die Leh­re als Druck­vor­la­gen­her­stel­ler. Er grün­de­te zusam­men mit Uli Weiß das Büro »Mag­ma Brand Design« in Karls­ru­he. Sei­ne Arbei­ten wur­den mit mit zahl­rei­chen Aus­zeich­nun­gen gewür­digt. Das Büro ist seit 2005 Her­aus­ge­ber des Typo­gra­fie- und Design­ma­ga­zins »Slan­ted«. Lars Harm­sen ist Autor und Her­aus­ge­ber von Büchern über Typo­gra­fie und Design.

Ruedi Baur

Rue­di Baur stu­dier­te Gra­fik und Design an der Hoch­schu­le für Gestal­tung und Kunst in Zürich (HGKZ). Er war Mit­grün­der des Ate­liers BBV (Lyon, Mai­land, Zürich) sowie des Inté­gral con­cept. Der Ate­lier­ver­bund kon­zen­triert sich auf Cor­po­ra­te Iden­ti­ty, Leit- und Ori­en­tie­rungs­sys­te­me sowie Infor­ma­ti­ons­pro­gram­me. So hat Rue­di Baur unter ande­rem die Ori­en­tie­rungs­sys­te­me und visu­el­len Iden­ti­tä­ten geschaf­fen für den Flug­ha­fen Köln-Bonn, für das Film­mu­se­um und für das Cent­re Geor­ges Pom­pi­dou in Paris geschaf­fen. Von 1995 bis 2004 lehr­te Prof. Dr. h. c. Rue­di Baur an der Hoch­schu­le für Gra­fik und Buch­kunst Leip­zig, von 2004 bis 2011 stand der inter­na­tio­nal renom­mier­te Desi­gner dem das For­schungs­in­sti­tut für Design (Design2Context) an der Zür­cher Hoch­schu­le für Kunst vor. Er ist Mit­glied Alli­ance Gra­phi­que Inter­na­tio­na­le (AGI) und wirk­te als deren Präsident.

Jochen Rädeker

Jochen Räde­ker ist Pro­fes­sor für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign mit dem Schwer­punkt »Cor­po­ra­te Design und Cor­po­ra­te Iden­ti­ty« an der Hoch­schu­le Kon­stanz. Nach sei­nem Gra­fik­de­sign­stu­di­um an der Staat­li­chen Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te Stutt­gart war er Mit­grün­der des Design­bü­ros »Strich­punkt«, des­sen geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter er bis heu­te ist. »Strich­punkt« gehört mit Sitz in Stutt­gart, Ber­lin und Mün­chen zu den größ­ten Design­bü­ros im deutsch­spra­chi­gen Raum, wur­de mit über 600 inter­na­tio­na­len Awards aus­ge­zeich­net und ist seit über einem Jahr­zehnt kon­stant in den Top 10 der Krea­tiv­ran­kings ver­tre­ten. Von 2003 bis 2012 war Räde­ker Vor­stands­mit­glied des Art Direc­tors Club Deutsch­land (ADC) und lei­te­te den ADC von 2009 bis 2012 als Vor­stands- und Prä­si­di­ums­spre­cher. Jochen Räde­ker hat meh­re­re Fach­bü­cher zum The­ma Design, Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on und Report­ing verfasst.

Ursula Gillmann

Prof. Ursu­la Gill­mann ist Aus­stel­lungs­ge­stal­te­rin; sie will dafür sor­gen, dass Muse­en ihre Inhal­te nicht nur im Glas­kas­ten prä­sen­tie­ren, son­dern zu Erleb­nis­wel­ten wer­den, die alle Sin­ne anspre­chen. Ursu­la Gill­mann hat unter ande­rem für das Muse­um für Ham­bur­gi­sche Geschich­te und das Alpi­ne Muse­um in Inns­bruck gestal­te­risch gewirkt. Sie lehrt Aus­stel­lungs­de­sign an der Hoch­schu­le Darm­stadt und lei­tet das Ate­lier Gillmann+Co in Basel.

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