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»Wie kommt der Urheber zu seinem Recht?«

Wolfgang Heisel über KI als rechtliche Herausforderung

Von Corinna Lauble


Wolf­gang Hei­sel gibt im Inter­view Ein­bli­cke in das Urhe­ber­recht sowie das Patent- und Mar­ken­recht. Dabei beleuch­tet er auch die Rol­le der künst­li­chen Intel­li­genz (KI), die sich auch auf recht­li­che Fra­gen aus­wirkt. Hei­sel erläu­tert u. a. die Rech­te am eige­nen Werk, den Umgang mit den Erzeug­nis­sen einer KI und die Fra­ge: Was macht den Unter­schied zwi­schen einem Werk eines Men­schen und dem Werk einer KI aus? 

 

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»Informieren und überzeugen, statt zu überreden.«

Georg Engels geht von designethische Überlegungen aus

Von Julia Valter


»Die Qua­li­tät der Ver­mitt­lung ist die Basis für Nach­hal­tig­keit«, stellt Georg Engels im Inter­view mit »Spra­che für die Form« klar. Der Diplom-Desi­gner hat – neben zahl­rei­chen Signa­le­tik-Pro­jek­ten – sei­nen Schwer­punkt auf Aus­stel­lungs­ge­stal­tun­gen gelegt, was u. a. in den Dau­er­aus­stel­lun­gen in der »Gedenk­stät­te Deut­scher Wider­stand« und der »Gedenk­stät­te Plöt­zen­see«, bei­de in Ber­lin, sicht­bar wird. Mit sei­ner Arbeit ver­bin­det Engels eine kla­re mora­li­sche Hal­tung: »Gestal­tung soll­te immer ein Bei­trag zu einer libe­ra­len und demo­kra­ti­schen Gesell­schaft sein.«

Dem trägt das gestal­te­ri­sche »Hand­werk« direkt bei, indem es »die visu­el­le Welt über­sicht­li­cher machen« kön­ne. Ein Gedan­ke Engels’ könn­te auch ange­hen­den oder jun­gen Desi­gnern Ori­en­tie­rung geben: »Es ist wich­tig, dass man mutig, ein­deu­tig und selbst­be­wusst gestaltet.«

 

Buchbesprechung

»Dozenten neigen dazu, nicht zuzuhören«

Sven Ingmar Thies schreibt über das Lehren

Von Brian Switzer


Eine Rei­se. Das Berufs­le­ben ist eine Rei­se, die einem einen Stem­pel auf­drückt; das Leh­ren ist eine Rei­se für den Dozen­ten und den Stu­den­ten. Bei­de Aspek­te ver­deut­licht das Buch »Tea­ching gra­phic design, Approa­ches, insights, the role of lis­tening and 24 inter­views with inspi­ra­tio­nal edu­ca­tors« von Sven Ing­mar Thies. Sei­ne beruf­li­che Rei­se als Stu­dent in Deutsch­land und Eng­land (Lon­don) macht das deut­lich, sodann machen es sei­ne in der Arbeit für gro­ße Mar­ken­agen­tu­ren in Lon­don und schließ­lich die als Aka­de­mi­ker in Japan und Wien gewon­ne­nen Erfah­run­gen deut­lich. Auf die­sem Weg hat sich der Autor gebil­det und Freun­de, Kol­le­gen und Bekann­te ken­nen­ge­lernt, die nun Inter­view­part­ner wur­den. Die Rei­se – und nicht min­der die Lis­te der Inter­view­part­ner – ist beein­dru­ckend, inter­na­tio­nal, dis­zi­pli­nen­über­grei­fend und hochkarätig.

Das Buch ist in vier Haupt­ka­pi­tel unter­teilt. Das ers­te gibt den Rah­men vor und defi­niert den Begriff »gra­phic design« (was mei­ner Mei­nung nach gut gelun­gen ist, es ent­spricht mei­ner Auf­fas­sung des Begrif­fes). So begrün­det Thies in sei­ner aus­ge­wo­ge­nen Wei­se die­se Sicht: “Due to this con­ti­nuous expan­si­on, the wish to rena­me gra­phic design has come up again and again, which seems under­stan­da­ble at first. After all a new term seeks to cap­tu­re and reflect the latest deve­lo­p­ments. At the same time, howe­ver, it seems a bit like inven­ting new pro­fes­sio­nal titles so that every sin­gle employee has an indi­vi­du­al posi­ti­on to show on their busi­ness card. … Why insist on new nomen­cla­tu­re when tech­no­lo­gi­cal chan­ge gives rise to new media and forms of com­mu­ni­ca­ti­on, but the sub­s­tance remains the same?” (S. 23) Das nächs­te Kapi­tel arbei­tet des Autors Auf­fas­sung von Leh­re aus. Das drit­te Kapi­tel mit Inter­views ist mit Abstand das umfang­reichs­te, es nimmt zwei Drit­tel des Buches ein und ist das inhalts­reichs­te des Buches. Der vier­te Teil des Buches ist eine klei­ne Bei­spiel­samm­lung mit Aufgaben.

Dass Thies über eine gewin­nen­de Art ver­fügt, wird durch die lan­ge Lis­te der Inter­views belegt, durch sei­ne Begeis­te­rung und Offen­heit bezüg­lich der Leh­re und durch sein Por­trät auf Sei­te 2. Sei­ne Lie­be zum Zuhö­ren oder auch zum Dia­log prägt auch den Schreib­stil sei­nes Buches. Vie­le Tei­le des Buches sind als Gespräch des Autor mit sich selbst ver­fasst. Zum Bei­spiel: “Is the­re any action that tea­chers tend to employ less con­scious­ly? Is it the asking, lis­tening, spea­king, rethin­king or let­ting a per­son do some­thing? My expe­ri­ence from obser­va­tions and con­ver­sa­ti­ons with tea­chers and stu­dents is that tea­chers tend to lis­ten less often.” (S. 50) Das ist eine kla­re Stär­ke des Buches: Die Hal­tung »Ich bin neu­gie­rig und habe eine Men­ge zu ler­nen« zieht sich durch das Buch und for­dert den Leser her­aus, die eige­ne Leh­re zu über­den­ken. Der Autor bricht die Leh­re auf das Wesent­li­che her­un­ter: Pünkt­lich­keit, Gestal­tung, Auf­ga­ben, Rück­mel­dung und das stän­di­ge Zuhö­ren. Mit die­ser Unter­tei­lung gibt Thies dem Leser die Mög­lich­keit, Stück für Stück die eige­nen Lehr­me­tho­den und -gewohn­hei­ten zu reflek­tie­ren. Wün­schens­wert wäre eine Spal­te, um sich beim Lesen Noti­zen machen zu können.

Auch die Auf­ga­ben­samm­lung ist her­vor­ra­gend, da sie einen fri­schen Blick auf die Lehr­sti­le ihrer Ver­tre­ter erlaubt. Ohne Zwei­fel las­sen sich Bücher fin­den, die eine grö­ße­re Samm­lung von Auf­ga­ben anbie­ten (z. B. Hel­ler, Ste­ven (Hg.): Tea­ching Gra­phic Design, Cour­se Offe­rings and Class Pro­jects from the Lea­ding Under­gra­dua­te and Gra­dua­te Pro­grams. New York: All­worth, 2003; ders. (Hg.): The Edu­ca­ti­on of a Gra­phic Desi­gner. New York: All­worth, 1998), aber Thies’ Auf­ga­ben­samm­lung setzt einen her­vor­ra­gen­den Kon­trast zu den Gesprä­chen bzw. Inter­views in sei­nem Buch und run­det das Buch als Gan­zes ab. Die Inter­views sind der bes­te Teil des Buches, eine wert­vol­le Zusam­men­stel­lung von Design­do­zen­ten sehr unter­schied­li­cher Hin­ter­grün­de, Dis­zi­pli­nen und Stär­ken. Thies lässt sie erzäh­len und ermu­tigt sie, über ihre Lehr­phi­lo­so­phie, Erfol­ge und Miss­erfol­ge zu spre­chen. Die alpha­be­ti­sche Rei­hen­fol­ge sorgt für eine bun­te und inter­es­san­te Mischung und ver­birgt zugleich die enge Ver­bin­dung die­ser Per­so­nen zu Thies’ eige­ner Reise.

Gleich­wohl hat das Buch Schwä­chen – lei­der. Als Mut­ter­sprach­ler emp­fand ich die Spra­che manch­mal etwas höl­zern und hät­te zu einer freie­ren Über­set­zung gera­ten. Kei­ne Fra­ge, Über­set­zun­gen blei­ben immer ein schwie­ri­ges Unter­fan­gen. In dem Buch haben wir es mit Men­schen aus sehr unter­schied­li­chen Kul­tu­ren zu tun, was erschwert, den Stil und die kul­tu­rel­len Nuan­cen zu tref­fen. Und auch wenn das Buch kei­nes über Buch­ge­stal­tung ist, ent­täuscht sein Design, und das Cover fühlt sich wirk­lich absto­ßend an. Das hat mich am meis­ten über­rascht. Bei einem Autor mit einer aus­ge­zeich­ne­ter Kar­rie­re, Mit­glied einer der größ­ten Design­uni­ver­si­tä­ten Euro­pas (an der es weder an Geld noch an Talent man­gelt), soll­te die Gestal­tung spek­ta­ku­lär sein. Im Ver­gleich zu Adri­an Shaugh­nes­sys »How to be a Gra­phic Desi­gner Wit­hout Loo­sing Your Soul« oder Micha­el Bier­uts »79 Short Essays on Design« bleibt es weit zurück. Als letz­ter und gering­fü­gi­ger Kri­tik­punkt sei ange­führt: Gefreut hät­te mich am Ende des Buches eine Refle­xi­on des Autors über die Inter­views und über das, was er ihnen entnimmt.

Letzt­lich wie­gen die Inhal­te schwe­rer als die äußer­li­chen Nega­tiv­punk­te. Thies’ Buch über das Unter­rich­ten von Gra­fik­de­sign bie­tet Design­do­zen­ten viel: Inspi­ra­ti­on, Refle­xi­on und die stets so wich­ti­ge Rei­se außer­halb der eige­nen Bla­se. (Über­set­zung: Vol­ker Friedrich.)

Buchbesprechung

»Ich bin noch ganz erfüllt«

Christian Sauer empfiehlt Kreativen: einfach raus.

Von Corinna Lauble


In sei­nem Buch »Drau­ßen gehen – Inspi­ra­ti­on und Gelas­sen­heit im Dia­log mit der Natur« beleuch­tet Chris­ti­an Sau­er das Drau­ßen­ge­hen in der Natur im Wech­sel­spiel mit der Arbeit am Schreib­tisch. Auf 176 Sei­ten arbei­tet er mit zwei Sor­ten Text: Erfah­run­gen, die er selbst beim Gehen und Wan­dern gemacht hat, und dem ana­ly­ti­schen »Was pas­siert beim Gehen«. Das Buch ist in drei Über­ka­pi­tel geglie­dert: »Drau­ßen gehen als Kul­tur­tech­nik für Krea­ti­ve«; »Unter­wegs: Gehen im Dia­log mit der Land­schaft – und mit sich selbst«; »Mit allen Sin­nen in der Land­schaft: Erfah­run­gen und Impul­se«. Dar­in wer­den Selbst­er­fah­run­gen des Autors beschrie­ben und durch Gesprä­che und Recher­chen erwei­tert und gebündelt. 

War­um Drau­ßen gehen? Drau­ßen gehen sei der Schlüs­sel zu mehr Zufrie­den­heit und sogar zu mehr Erfolg, gera­de für Men­schen, die von ihren Ideen leben (S. 19). Sau­er zitiert Michel de Mon­tai­gne, der schon vor 400 Jah­ren schrieb: »Mei­ne Gedan­ken schla­fen, wenn ich still sit­ze; mei­ne Fan­ta­sie funk­tio­niert dann nicht von selbst – so wie sie es tut, wenn ich mei­ne Bei­ne bewe­ge.« (S. 20) Drau­ßen gehen, spa­zie­ren oder wan­dern ist somit kei­ne neue Erfin­dung, um sei­nen Geist anzu­kur­beln. Sau­er schreibt: »Beim Gehen schüt­telt sich kör­per­lich und geis­tig vie­les in uns zurecht. So ein­fach ist das.« (S. 24) Und so fol­gen in sei­nen Beschrei­bun­gen unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten des Drau­ßen­ge­hens, ob nun für den Wan­der­be­geis­ter­ten oder für den ein­fa­chen Spa­zier­gän­ger. Gehen hat vie­le Facet­ten: die Flucht aus dem All­tag in den Wald (S. 30 f.), das Genie­ßen einer Pan­ora­ma-Aus­sicht in den Alpen (S. 66), das Wan­dern in einem ande­ren Land (S. 87), das Aus­pro­bie­ren von Neu­em und das hoch­al­pi­ne Wan­dern (S. 100 f.). Sau­er nutzt sein gesam­mel­tes Wis­sen nicht nur für die­ses Buch, son­dern auch für sei­ne Tätig­keit als Coach. 

In den kur­zen Kapi­teln geht Sau­er auf die unter­schied­li­chen Arten des Gehens und des Wan­derns ein. Er beschreibt bild­lich, ohne sich zu sehr in Details zu ver­lie­ren. »Der Deich ver­sperrt Sicht und Weg. (…) Tau­sen­de win­zi­ger wei­ßer Hal­me, jeder ein­zel­ne mit Eis­kris­tal­len besetzt. (…) Rechts öff­net sich die Marsch­land­schaft, platt wie ein Schreib­tisch.« (S. 131) Land­schaf­ten, die auf den ers­ten Blick nicht beson­ders erschei­nen, beschreibt er so, dass sie zu einem Bild wer­den. Sie wer­den beson­ders – durch den geschärf­ten Blick, ohne Ablen­kung. Details wer­den beim Gehen ent­deckt, nicht im schnel­len Vor­bei­has­ten. Der Autor inspi­riert und ermu­tigt die Leser, das Drau­ßen­ge­hen aus­zu­pro­bie­ren. Gleich­zei­tig gleicht er sei­ne Erfah­run­gen mit Erkennt­nis­sen der Wis­sen­schaft ab und erklärt in ver­ständ­li­chen Sät­zen Zusam­men­hän­ge, so zum Bei­spiel, war­um Gehen beim Den­ken hilft. Er appel­liert an die Krea­ti­ven: »Gehen hilft: Es erhält ihre Ideen­kraft und macht sie leis­tungs­fä­hi­ger und gelas­se­ner.« (S. 26) Wei­ter schreibt er, dass es not­wen­dig sei, als Krea­ti­ver einen Ers­te-Hil­fe-Kof­fer zu besit­zen, einen, der hilft, wenn eine Kri­se kommt. Drau­ßen gehen könn­te eine sol­che Hil­fe sein. (S. 60 f.) Vie­le Schrift­stel­ler und Den­ker nut­zen die­se Tech­nik des Gehens und sich Bewe­gens. Im Gegen­satz zu ande­ren Tech­ni­ken ist Drau­ßen gehen ohne wei­te­re Hilfs­mit­tel mög­lich, direkt vor jeder Türe; es kos­tet kein Geld und ist sowohl in kur­zen oder lan­gen Ein­hei­ten möglich.

Aus Sack­gas­sen befrei­en wir uns meist durch das Zutun ande­rer. Sau­er schreibt: »Drau­ßen gehen bringt die Nicht-Kom­fort-Zone mit hin­ein in unse­re harm­lo­sen Tage.« (S. 119) Anstren­gen und durch­hal­ten, um eine Erfah­rung rei­cher wer­den. Und die Chan­ce, Ent­wick­lung zu erfah­ren. In dem Buch wer­den immer wie­der Brü­cken zwi­schen dem Gehen und dem krea­ti­ven Pro­zess auf­ge­zeigt. Ein­mal im Lese­fluss kann das Buch in einem Rutsch von Anfang bis Ende gele­sen wer­den. Die Spra­che ist ver­ständ­lich und ein­präg­sam. Ras­ten, ruhen, wahr­neh­men, auf­ste­hen – mit ein­fa­chen und prä­gnan­ten Ver­ben wer­den ein­zel­ne Kapi­tel ein­ge­lei­tet. Was macht das Gehen mit einem? »Ich bin noch ganz erfüllt.« (S. 135) Die Sin­nes­or­ga­ne wer­den geschärft, der Abstand zwi­schen Schreib­tisch und digi­ta­ler Welt wird erlebt. 

Das Buch in die Hand zu neh­men, ist ein Erleb­nis. Es besticht durch sei­ne außer­ge­wöhn­li­che Hap­tik, einen Stoff­ein­band und durch Son­der­far­ben. Für Pau­sen sor­gen die abs­trak­ten Illus­tra­tio­nen, die Platz für eige­ne Denk­an­stö­ße schaf­fen. Ein posi­ti­ver Neben­ef­fekt der Faden­hef­tung: Das Buch bleibt auf­ge­schla­gen lie­gen. Der Ver­lag Her­mann Schmidt ist bekannt für sei­ne hoch­wer­ti­gen Bücher, die mit Lie­be zum Detail gestal­tet wer­den – so auch dieses.

Das Drau­ßen­ge­hen wird nicht nur theo­re­tisch beschrie­ben, son­dern mit eige­nen Erfah­rungs­be­rich­ten bestückt; dadurch moti­viert das Buch, das Gehen aus­zu­pro­bie­ren. Jeder kann sei­nen Weg fin­den: spek­ta­ku­lär in den Ber­gen oder daheim vor der Haus­tü­re. Sau­er gelingt es, die Leser abzu­ho­len. »Bis die Bewe­gun­gen geschmei­dig wer­den, das Den­ken flüs­sig, der Geist ruhig.« So wirbt der Ver­lag für das Buch. Eine Emp­feh­lung? Ja, nach einem lan­gen Spa­zier­gang, allei­ne am See – eine Emp­feh­lung an Krea­ti­ve und alle ande­ren, die ermu­tigt wer­den möch­ten, drau­ßen zu gehen, und üben wol­len, zufrie­den zu denken.

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