Wibke Weber
Wibke Weber lehrt und forscht am Institut für angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Arbeitsschwerpunkte u. a.: Bildsemiotik, Informationsvisualisierung, Visual Storytelling, multimodale Kommunikation in Journalismus und Organisationskommunikation. 2013 Gastprofessur an der Nanyang Technological University, Singapore. Davor zwölf Jahre Professorin für Informationsdesign an der Hochschule der Medien, Stuttgart. Herausgeberin des Standardwerks »Kompendium Informationsdesign«. Langjährige Berufserfahrung als Journalistin für Hörfunk und Online.
Matthias Bauer
Matthias Bauer studierte Germanistik, Publizistik und Geschichte in Mainz. Promotion 1992: Im Fuchsbau der Geschichten. Anatomie des Schelmenroman (1993). Habilitation 2001: Schwerkraft und Leichtsinn. Kreative Zeichenhandlungen im intermediären Feld von Wissenschaft und Literatur (2003). Seit 2007 Professor für Neuere Literaturwissenschaft an der Europa Universität Flensburg. Zahlreiche Publikationen zur Literatur-, Film-, Bild- und Wissenschaftsgeschichte. U. a. zusammen mit Christoph Ernst: Diagrammatik. Einführung in ein neues medien- und kulturwissenschaftliches Forschungsgebiet (2010), mit Maren Jäger (Hg.): Mythopoetik in Film und Literatur (2011) und mit Fabienne Liptay (Hg.): Historien- und Kostümfilm (2012).
Gerhard Johann Lischka
Der Künstler und Philosoph Gerhard Johann Lischka lebt in Bern. Er hat Literaturwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie studiert. Er schreibt über Kunst, Ästhetik und Medien, filmt, veröffentlicht Bücher und DVDs, kuratiert Ausstellungen und stellt eigene Kunst aus (z. B. 2014 im Karlsruher ZKM Arbeiten aus seinem Gesamtwerk).
Johanna Kleyla
Johanna Kleyla erwarb ihren Bachelorabschluss in Mediendesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof am Campus Münchberg. Seit 2014 studiert sie im Masterstudiengang »Kommunikationsdesign« der Hochschule Konstanz.
Christina Müller
Christina Müller hat an der Hochschule Konstanz den »Bachelor of Arts« in Kommunikationsdesign erworben und studiert dort derzeit im gleichnamigen Masterstudiengang.
Wirkungsforschung
Von Wirkungsforschung ist häufig in Kombinationen wie »Werbewirkungsforschung« oder »Medienwirkungsforschung« die Rede. Diese Forschungsrichtungen entspringen der Rhetorik und ihrem Interesse an der Wirkung von Kommunikation, bei der Wirkungsabsichten (auch Wirkziele genannt), Wirkmittel und Wirkung – im Detail und in ihren Wechselwirkungen – untersucht werden. | | Wenn Designforschung sich Fragen der Kommunikation zuwendet, so kann sie »Designwirkungsforschung« genannt werden und ist somit Teil einer rhetorischen Wirkungsforschung. Designwirkungsforschung untersucht – im Detail und in ihren Wechselwirkungen – die Wirkungsabsichten von Gestaltung (also die Wirkziele der Auftraggeber und der Gestalter), die gestalterischen Mittel, die zum Einsatz kommen, und die Wirkungen, die bei Rezipienten eintreten.
Wirkung
lat. effectus; griech. to apoban; dt. Wirkung, Effekt | | Wie Kommunikation wirkt, ist eine zentrale Frage der Rhetorik. Wirkungsabsichten, Wirkmittel und Wirkung auf Publikum und Rezipienten werden als ein wechselseitiger Zusammenhang gesehen, der auf Persuasion, Überzeugung zielt, also Meinungs- oder Einstellungsveränderungen hervorrufen will. Dabei können Argumente ebenso eingesetzt wie Affekte erregt werden. | | Genau in diesem Sinne versuchen Gestalter mit gestalterischen Mitteln Wirkung hervorzurufen, zu überzeugen, Meinungs- oder Einstellungsveränderungen auszulösen, Impulse zu wecken und Nutzerverhalten zu steuern.
Exemplum
lat. exemplum; griech. paradeigma; dt. Beispiel, Exempel | | Beispiele stellen Allgemeines im Einzelnen dar, sie dienen der Veranschaulichung, können also komplexe Sachverhalte zugänglich machen, ihre Darlegung verknappen und Argumentationen stärken. »Da die schöne Anna stets im Faltenrock daherkommt, dürfte er in Mode kommen.« | | Mit der veranschaulichenden Kraft von Beispielen arbeiten Designer gern und auf vielen Ebenen. So werden in der Werbung sogenannte »Testimonials« angeführt, um über die Zufriedenheit eines Kunden oder die Empfehlung eines Prominenten die Glaubwürdigkeit eines Produktes zu steigern.
Beispiel
lat. exemplum; griech. paradeigma; dt. Beispiel, Exempel | | Beispiele stellen Allgemeines im Einzelnen dar, sie dienen der Veranschaulichung, können also komplexe Sachverhalte zugänglich machen, ihre Darlegung verknappen und Argumentationen stärken. »Wenn die schöne Anna stets im Faltenrock daherkommt, dürfte er in Mode kommen.« | | Mit der veranschaulichenden Kraft von Beispielen arbeiten Designer gern und auf vielen Ebenen. So werden in der Werbung sogenannte »Testimonials« angeführt, um über die Zufriedenheit eines Kunden oder die Empfehlung eines Prominenten die Glaubwürdigkeit eines Produktes zu steigern.
Walter Schönauer
Der Art-Direktor Walter Schönauer ist einer vom sogenannten »alten Schlag«, der ohne »Website« und Portfolio gut leben kann. Von 1986 bis 1987 gestaltete er das Magazin »Wiener«, danach, von 1987 bis 1991, »Tempo«. Auch für die Musikzeitschrift »Rolling Stone« war er tätig. Bekannt ist er zudem durch seine Arbeiten für Künstler wie Herbert Grönemeyer, Chicks on Speed oder Peaches. Er lebt und arbeitet in Berlin.