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»Bilder sprechen zwar nicht, aber sie handeln«

Klaas Huizing über Medien und ihre Wirkungen

Von Debora Afra Meschenmoser und Johanna Kleyla


Wer­den wir »elek­tro­nisch gedopt«? Die­se Fra­ge stellt sich Klaas Hui­zing. Er plä­diert für eine Ent­dä­mo­ni­sie­rung der Bil­der und unter­sucht, wie im Medi­um des Bil­des selbst über die Gefah­ren und Chan­cen der Bil­der nach­ge­dacht wer­den kann. So spricht Klaas Hui­zing im Inter­view über die Ver­ant­wor­tung der Medi­en­ethik und wie wir uns vor dem Rausch der Medi­en und Bil­der schüt­zen kön­nen.

Jedes Medi­um kön­ne Sucht­ver­hal­ten aus­lö­sen. Der Autor, Theo­lo­ge und Phi­lo­soph zeigt indes, dass es bei einer bewuss­ten Aus­ein­an­der­set­zung mit Medi­en nicht zu einem »Bild­stau im Kopf« kom­men muss. Hui­zing befin­det: »Auch die Desi­gner soll­ten ler­nen, dass Bil­der nicht nur Ober­flä­che sind.«


»Sprache für die Form«, Ausgabe Nr. 6, Frühjahr 2015