Yadegar Asisi

Yade­gar Asi­si ist Archi­tekt und Künst­ler. Mit sei­nem Ate­lier in Ber­lin ent­wi­ckelt er monu­men­ta­le 360°-Panoramen, die Geschich­te, Natur und Kunst in immersi­ve Bild­wel­ten ver­wan­deln. Sei­ne Wer­ke sind in spe­zi­ell kon­zi­pier­ten Rotun­den welt­weit zu sehen und ermög­li­chen ein ein­zig­ar­ti­ges räum­li­ches Erleben.

Nach einem Archi­tek­tur­stu­di­um an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den und einem anschlie­ßen­den Kunst­stu­di­um an der Hoch­schu­le der Küns­te Ber­lin war er als frei­schaf­fen­der Künst­ler tätig. Von 1996 bis 2008 lehr­te er Freie Dar­stel­lung im Fach­be­reich Archi­tek­tur an der Tech­ni­schen Fach­hoch­schu­le Ber­lin. Mit sei­nen Pan­ora­men ver­bin­det Asi­si archi­tek­to­ni­sches Wis­sen und künst­le­ri­sche Exper­ti­se und schafft so ein­drucks­vol­le visu­el­le Erzählräume.

 

Yadegar Asisi – Schöpfer großer Panoramen. Foto: © asisi

Jean Baldo

Jean Bal­do ist von Geburt an blind. Der Schwei­zer hat die Hotel­fach­schu­le absol­viert und arbei­tet seit 2014 in dem Dun­kel­re­stau­rant »Blin­de Kuh« in Zürich. Wäh­rend sei­ner Aus­bil­dung absol­vier­te er bereits ein Ser­vice-Prak­ti­kum in genau die­sem Restau­rant. Zu sei­nen Auf­ga­ben in dem Dun­kel­re­stau­rant zäh­len unter ande­rem die Admi­nis­tra­ti­on, die Ser­vice-Pla­nung sowie die Reser­va­tio­nen. Zusätz­lich arbei­tet er zwei Mal die Woche selbst im Ser­vice und küm­mert sich dort um die Gäs­te. Neben sei­ner Tätig­keit im Restau­rant lei­tet er als Gui­de für den »Stadt­rund­gang der spe­zi­el­len Art« in Zürich. Die­ser dient neben der Besich­ti­gung der Stadt vor allem auch der Dia­log­för­de­rung zwi­schen Men­schen mit einer Seh­be­hin­de­rung und sehen­den Menschen.

Jean Baldo. Foto: Annika Körber

Thomas Susanka

Dr. Tho­mas Sus­an­ka lei­tet das Pro­jekt »Sci­ence Notes« am For­schungs­zen­trum für Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­ti­on der Eber­hard Karls Uni­ver­si­tät Tübin­gen. Er ist Mit­her­aus­ge­ber und Chef­re­dak­teur des gleich­na­mi­gen Maga­zins »Sci­ence Notes«. An der Uni­ver­si­tät Tübin­gen zählt er zum Team des Semi­nars für All­ge­mei­ne Rhe­to­rik. Dort arbei­tet er zu visu­el­ler und mul­ti­mo­da­ler Rhe­to­rik, Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­ti­on und Wis­sen­schafts­jour­na­lis­mus, Prä­sen­ta­ti­on und Mode­ra­ti­on und Rhe­to­rik und Psychologie.

Der Rhetorikwissenschaftler Thomas Susanka. Foto: privat

Michael Calabrò

Der Foto­graf Micha­el Cala­b­rò  ist Auto­di­dakt, sei­ne Arbei­ten wer­den sowohl im natio­na­len als auch inter­na­tio­na­len Raum aus­ge­stellt. Zu sei­nem Port­fo­lio zäh­len neben Por­träts und Repor­ta­gen auch Busi­ness­fo­to­gra­fien und per­sön­li­che Sto­ries. Micha­el Cala­b­rò gibt Kur­se für Foto­gra­fie an der F+F Schu­le für Kunst und Design in Zürich. Er lebt in der Schweiz.

Der Fotograf Michael Calabrò. Foto: Marie Schneegaß

Georg Engels

Georg Engels ist Diplom-Desi­gner. Mit sei­nem Büro »Braun Engels Gestal­tung« in Ulm arbei­tet schwer­punkt­mä­ßig in den Berei­chen »Cor­po­ra­te Design« und »visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Archi­tek­tur«. Er war Lei­ter der Schu­le für Gestal­tung Ravens­burg und dort vie­le Jah­re als Dozent tätig. Wei­te­re Lehr­auf­trä­ge hat­te er an der Hoch­schu­le für Gestal­tung in Schwä­bisch Gmünd und an der Uni­ver­si­tät für Bau­we­sen und Archi­tek­tur in St. Peters­burg. Zuvor war Georg Engels Gra­fi­ker, Pro­jekt- und spä­ter Ate­lier­lei­ter bei Stan­kow­ski + Duschek in Stutt­gart. 

Der Designer Georg Engels. Foto: Julia Valter.

Claudia Emmert

Clau­dia Emmert ist pro­mo­vier­te Kunst­his­to­ri­ke­rin. Sie lei­tet seit 2014 das Zep­pe­lin Muse­um Fried­richs­ha­fen. Zuvor war sie in Erlan­gen Direk­to­rin der Städ­ti­schen Samm­lung und des Kunst­pa­lais, sowie Lei­te­rin des DSV Kunst­kon­tors im Deut­schen Spar­kas­sen­ver­lag, Stutt­gart. Sie ist unter ande­rem Mit­glied im: Vor­stand des Inter­na­tio­nal Coun­cil Of Muse­ums (ICOM) Deutsch­land (seit 2023) und im Deut­schen Kul­tur­rat, Fach­aus­schuss Bil­dung. 2023 wur­de sie beru­fen in den wis­sen­schaft­li­chen Bei­rat des »Lern­orts Lands­hut« der Bun­des­zen­tra­le für Poli­ti­sche Bildung.

Die Kunsthistorikerin Dr. Claudia Emmert. Foto: Julia Valter.

Wolfgang Heisel

Wolf­gang Hei­sel hat nach dem Stu­di­um des Maschi­nen­baus mit Schwer­punkt »Tech­ni­sche Mecha­nik und Laser­tech­nik« in den Anwen­dungs­ge­bie­ten der Medi­zin­tech­nik und Sport­ge­rä­te­ent­wick­lung gear­bei­tet. Anschlie­ßend durch­lief er die Aus­bil­dung zum deut­schen sowie zum Euro­päi­schen Patent- und Mar­ken­an­walt. Seit 1997 ist er in Kon­stanz im »Tech­no­lo­gie­zen­trum Kon­stanz und Kreuz­lin­gen« als Patent- und Mar­ken­an­walt selb­stän­dig tätig und berät Kli­en­ten welt­weit. Grün­dun­gen von Unter­neh­men von kurar­tier­ten Crowd­fun­ding-Platt­for­men über Start­Next sowie Unter­neh­mens­grün­dun­gen über »Stein­beis« zäh­len eben­so zu sei­nen Tätig­kei­ten wie die Leh­re im Bereich Wirt­schafts­in­ge­nieurs­we­sen, Tech­no­lo­gie- und Inno­va­ti­ons­ma­nage­ment und BWL im Bache­lor und Mas­ter an der Hoch­schu­le Kon­stanz, Fach­hoch­schu­le Ost und der Hoch­schu­le Zürich. Zudem ist Wolf­gang Hei­sel seit August 2023 an der Züri­cher Hoch­schu­le für Küns­te im Bereich Wis­sens­trans­fer tätig. Seit Anfang 2024 ist er als Lei­ter des »innolabs Boden­see«. 

Der Patent- und Markenanwalt Wolfgang Heisel. Foto: Corinna Lauble.

Uwe Brückner


Uwe Brück­ner absol­vier­te ein Archi­tek­tur­stu­di­um an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen und schloss ein Stu­di­um des Büh­nen­bil­des an der Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te in Stutt­gart an. Er ist Grün­dungs­mit­glied des »Insti­tu­tes für Innen­ar­chi­tek­tur und Szen­o­gra­fie« an der Fach­hoch­schu­le Nord­west­schweiz und zählt zu den Initia­to­ren des »Inter­na­tio­nal Sceno­graph­ers‹ Fes­ti­val«. Uwe Brück­ner hat über 100 Aus­stel­lungs- und Erleb­nis­wel­ten für Muse­en und Mar­ken entwickelt.

Harald Reiterer

Harald Rei­te­rer ver­tei­dig­te 1991 sei­ne Dis­ser­ta­ti­on zur men­schen­ge­rech­ten Gestal­tung von Soft­ware für Büro­ar­beits­plät­ze an der Uni­ver­si­tät Wien. Vier Jah­re spä­ter habi­li­tier­te er sich über Mensch-Com­pu­ter-Inter­ak­ti­on. Seit 1997 ist er im Fach­be­reich »Infor­ma­tik und Infor­ma­ti­ons­wis­sen­schaf­ten« der Uni­ver­si­tät Kon­stanz Pro­fes­sor für Mensch-Com­pu­ter Inter­ak­ti­on. Dort lei­tet er die Arbeits­grup­pe Human-Com­pu­ter-Inter­ac­tion. 2021 gewann er, zusam­men mit einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Team, den Lan­des­lehr­preis für das Lehr­kon­zept »Media­le Ausstellungsgestaltung«.

Roland Stieger

Roland Stie­ger ist Mit­in­ha­ber von »TGG Hafen Senn Stie­ger«. Die 1993 in St. Gal­len in der Schweiz gegrün­de­te Agen­tur für visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on hat ihren Schwer­punkt in der Typo­gra­fie und Buch­ge­stal­tung. In der Fol­ge erwei­ter­te sich das Tätig­keits­feld von »TGG«, kurz für »Typo-Gra­phi­sche-Gestal­tung«, auf Aus­stel­lungs­ge­stal­tung, Signa­le­tik, Cor­po­ra­te Design und Inter­ac­ti­ve Media für Fir­men und kul­tu­rel­le Insti­tu­tio­nen. Roland Stie­ger absol­vier­te nach sei­ner Leh­re als Schrift­set­zer eine Aus­bil­dung zum Typo­gra­fi­schen Gestal­ter bei Jost Hoch­u­li und Max Koel­ler. Dar­auf folg­te eine Wei­ter­bil­dung in »Type Design« an der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te bei Hans­jürg Hun­zi­ker und André Bal­din­ger. Stie­ger ist Mit­be­grün­der des Type Labels »abc lite­ra« und hat­te Lehr­auf­trä­ge an der Schu­le für Gestal­tung St. Gal­len und der Dua­len Hoch­schu­le Ravens­burg. Der Typo­graph hält welt­weit Vor­trä­ge, gibt Work­shops und war Jury­mit­glied des Wett­be­werbs »Schöns­te Bücher aus aller Welt«.

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