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»Eine Ausstellung ist ein Essay«

Ursula Gillmann zielt auf Wirkung im Raum

Von Michael Ingino


Ursu­la Gill­mann spricht im Inter­view dar­über, mit wel­chen Mit­teln sie Wir­kung im Raum erzielt, wel­che Rol­le dabei die Akus­tik für sie spielt und wel­che Stil­fi­gu­ren sie ein­setzt, um bestimm­te Reak­tio­nen her­vor­zu­ru­fen.

In ihrer Arbeit stützt sie sich, neben ent­spre­chen­den Fach­kennt­nis­sen, beson­ders auf ihren eige­nen Erfah­rungs­schatz. Sie beschreibt die Spra­che als Hilfs­kon­strukt, um über Aus­stel­lungs­ge­stal­tung zu spre­chen, und zieht Par­al­le­len zwi­schen Rhe­to­rik und Gestal­tung. Den­noch feh­le es an einer Theo­rie der Aus­stel­lungs­ge­stal­tung. »Wenn man nur Spra­che nimmt, lässt man ganz viel außer Acht, denn Spra­che ist immer line­ar.« Dies steht im Gegen­satz zur Non­linea­ri­tät einer Aus­stel­lung, die man meist auf meh­re­ren Wegen erkun­den kann.