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»Für mich ist es wie kochen«

Wie Walter Schönauer Magazine schmackhaft macht

Von Shayenna Misko


»Ich glau­be, ich bin seit zehn Jah­ren dar­an, eine ›Web­site‹ zu machen«, gesteht der öster­rei­chi­sche Art-Direk­tor und Gestal­ter Wal­ter Schö­nau­er. Der Grund für die feh­len­de Visi­ten­kar­te und den unfer­ti­gen Inter­net­auf­tritt kennt er: »Man gestal­tet sie, und zwei Wochen spä­ter gefal­len sie dir nicht mehr.«

Wal­ter Schö­nau­er spricht im Inter­view über sei­ne beson­de­re Bezie­hung zur Musik, die ihm dazu ver­half, Plat­ten­co­ver für nam­haf­te Musi­ker wie Her­bert Grö­ne­mey­er zu gestal­ten. Zudem beschreibt er die Lust, Maga­zi­ne zu gestal­ten, und nennt das Rezept für gute Maga­zin­ge­stal­tung: »Du hast die bestimm­ten Zuta­ten an Geschich­ten im Heft, […] und dar­aus musst du ein Gemisch machen, dass eine inter­es­san­te Span­nung ent­steht.« Und dann erzählt Wal­ter Schö­nau­er von einem Traum: ein­mal im Leben wie ein Mönch eine Bibel zu schrei­ben – aber fer­tig­wer­den.


»Sprache für die Form«, Ausgabe Nr. 5, Herbst 2014