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»Gestaltwahrnehmung hat eine kulturelle Komponente«

Rainer Gabriel über Designer in der Forschung

Von Shayenna Misko und Eduard Helmann


Rai­ner Gabri­el hat als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner in der inter­dis­zi­pli­nä­rer For­schungs­grup­pe »TRACE« (Trans­mis­si­on in Rhe­to­rics, Arts and Cul­tu­ral Evo­lu­ti­on) Erfah­run­gen gesam­melt und eine Dok­tor­ar­beit auf der Grund­la­ge expe­ri­men­tel­ler For­schung aus­ge­ar­bei­tet. Rhe­to­ri­ker und Neu­ro­wis­sen­schaft­ler ver­su­chen in die­ser For­schungs­grup­pe kul­tu­rel­le Evo­lu­ti­ons­theo­ri­en zu ent­wi­ckeln und sie durch neu­ro­wis­sen­schaft­li­che Expe­ri­men­te zu über­prü­fen.

»Ohne das Zutun der künst­le­ri­schen oder desi­gne­ri­schen Sei­te hät­ten die­se Expe­ri­men­te gar nicht statt­fin­den kön­nen«, hebt Gabri­el her­vor und geht im Inter­view der Fra­ge nach, wel­che Rol­le Desi­gner in For­schungs­grup­pen ein­neh­men und wie sie an der Visua­li­sie­rung von For­schung mit­wir­ken kön­nen. In den Expe­ri­men­ten für sei­ne Dok­tor­ar­beit ging er den kul­tu­rel­len Prä­gun­gen nach, die unse­rer Wahr­neh­mung vor­aus­ge­hen.