Hördatei

»Jede Schweizer Metzgerei braucht ein Corporate Design«

Robert Lzicar studiert die eidgenössische Grafik

Von Shayenna Misko


For­schung oder Pra­xis? Robert Lzi­car spricht über die Unter­schie­de in der Desi­gnaus­bil­dung und wie der theo­re­ti­sche und for­schen­de Ansatz die all­täg­li­che Arbeit in Agen­tu­ren ver­bes­sern kann. Dar­um bemüht er sich selbst in der eige­nen Agen­tur und sei­ner leh­ren­den und for­schen­den Funk­ti­on an der Hoch­schu­le der Küns­te Bern. Er glaubt, dass Pra­xis und Theo­rie von­ein­an­der ler­nen kön­nen und soll­ten, aber »der uni­ver­sel­le Design­prak­ti­ker oder -theo­re­ti­ker« kön­ne nicht aus­ge­bil­det wer­den.

Robert Lzi­car legt sei­nen For­schungs­schwer­punkt auf Design­ge­schich­te. Sein Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben ist in der »Kunst­ge­schich­te der moder­nen Gegen­warts­kunst« ange­sie­delt und stellt die Fra­ge in den Mit­tel­punkt, wie in Gra­fik­de­sign Geschich­te geschrie­ben wird und wo die Unter­schie­de lie­gen zwi­schen »aka­de­mi­scher Geschichts­schrei­bung und der Geschichts­schrei­bung, die von Prak­ti­kern gemacht wird.


»Sprache für die Form«, Ausgabe Nr. 5, Herbst 2014