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»Man sieht mehr, wenn man mehr weiß«

Autor Frank Berzbach über das Arbeiten und Lernen

Von Annette Lorenz


Ana­lo­ge Medi­en wie Schall­plat­ten, Füll­fe­der­hal­ter und Schreib­ma­schi­nen nutzt Frank Berzbach als Inspi­ra­ti­ons­quel­le und Dra­ma­tur­gie, er sei »Umge­ben von Büchern und Schall­plat­ten«. Im Inter­view erzählt er davon, wie Schrei­ben und Lesen sich gegen­sei­tig bedin­gen, wie aus Ideen Bücher wer­den und war­um das Arbei­ten ohne Dead­line für ihn viel bes­ser funk­tio­niert. Der Autor beschreibt sei­nen Schaf­fens­pro­zess und gibt einen Ein­blick in sei­ne Arbeits­ab­läu­fe. Eine Bedin­gung für gutes Schrei­ben sei: unge­stört sein.

Das Lesen von zwei­tau­send Jah­ren Kunst­ge­schich­te, das Besu­chen das Aus­stel­lun­gen, das Sich-Ver­tie­fen in Film­ge­schich­te kon­su­mie­ren – all das hilft dem Autor, zu neu­en Ein­sich­ten zu gelan­gen: »Es ist ein Luxus, sich Wis­sen erar­bei­ten zu können.«

 


»Sprache für die Form«, Doppelausgabe Nr. 19 und 20, Frühjahr 2022