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»Erleben dürfen, nichts zu sehen«

Jean Baldo über seine Arbeit in einem Dunkelrestaurant

Von Annika Körber


»Im Dun­keln sind wir die, die hel­fen kön­nen«, erklärt Jean Bal­do, Mit­ar­bei­ter des Dun­kel­re­stau­rants »Blin­de Kuh« in Zürich. 

Das Dun­kel­re­stau­rant »Blin­de Kuh« in Zürich lädt sei­ne Gäs­te auf einen Restau­rant­be­such der beson­de­ren Art ein. Seit 1999 haben Men­schen hier die Mög­lich­keit, auf einen ihrer wich­tigs­ten Sin­ne zu ver­zich­ten – ihren Seh­sinn. In die­sem Restau­rant kön­nen sie die Spei­sen in völ­li­ger Dun­kel­heit genie­ßen und sich auf ihre ande­ren Sin­ne kon­zen­trie­ren. Das Ziel des Restau­rants ist es aber nicht nur, den Gäs­ten ein beson­de­res Erleb­nis zu bie­ten, son­dern auch den Dia­log zwi­schen sehen­den, seh­be­hin­der­ten und blin­den Men­schen zu för­dern, Arbeits­plät­ze für seh­be­hin­der­te und blin­de Men­schen zu schaf­fen und sich für deren Inter­es­sen einzusetzen. 

Im Inter­view gewährt der Schwei­zer nicht nur Ein­bli­cke hin­ter die Kulis­sen des Restau­rants, son­dern schil­dert auch die Sicht­wei­se der Gäs­te. Durch Anek­do­ten, die Bal­do wäh­rend sei­ner lang­jäh­ri­gen Arbeit in der »Blin­de Kuh« gesam­melt hat, erfährt der Zuhö­rer, wie es sich anfüh­len kann, Gast in dem Dun­kel­re­stau­rant zu sein. 

Anmer­kung der Redak­ti­on: Aus tech­ni­schen Grün­den muss­ten wir das Inter­view auf zwei Hör­da­tei­en verteilen.

Teil 1:

 
Teil 2: