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»Mit Lust und Liebe, mit Intelligenz und Freude«
Michael Conrad über Tugenden in der Werbung
Welche Unterschiede sieht ein »alter Werbehase« zwischen den Werbern früher und heute? Michael Conrad war als Texter, Creative Director, Chief Creative Officer und Vice Chairman Jahrzehnte in der Werbebranche tätig und hat viele Preise gewonnen. »Leo Burnett Wordwide« wurde im Jahr 2000 unter seiner Führung vom »Gunn Report« zur meistausgezeichneten Agentur der Welt gekürt. Heute ist Conrad Ehrenmitglied des »ADC Deutschland«, des »ADC Schweiz« und des »ADC Europa«. Seit 2004 fungiert er als Präsident der »Berlin School of Creative Leadership« an der Steinbeis Universität.
2003 zog Michael Conrad sich aus dem Agenturleben zurück. »Sprache für die Form« besuchte ihn in Zürich, um über seinen Werdegang und die heutigen Ansprüche an Berufseinsteiger in der Werbebranche zu sprechen.
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»Das Vermögen, Innovation hervorzubringen«
Claudia Mareis über Kreativität und den Designprozess
Werden Kreativitätstechniken angewandt, so gelangen Ideen nicht spontan in den Kopf. Es ist ein Wechselspiel zwischen der Technik, dem Austausch von Personen und dem jeweiligen Kontext des Ideengenerierens. Das Potenzial, innovative Ideen zu schaffen, hängt auch mit interdisziplinären Arbeitsweisen zusammen, denn sie verschieben Kontexte und Blickwinkel des Denkers.
Claudia Mareis spricht im Interview über Design als Wissenschaft und das interdisziplinäre Arbeitsfeld von Designern sowie die Flexibilisierung des kreativen Arbeitsmarkts. Sie stellt fest: »Kreative Arbeit ist eine prekäre Arbeit.«
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»Der Versuch, beides zusammenzuführen«
Andreas Schwarting über Parallelen in Architektur und Design
Dr.-Ing. Andreas Schwarting ist seit 2011 Professur für Baugeschichte und Architekturtheorie an der Hochschule Konstanz. Ob als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Ausgrabungen in Pergamon, als Mitglied des Kuratorenteams der Ausstellung und Publikation „Gepflegte Moderne“ oder als im Sonderforschungsbereich »Transzendenz und Gemeinsinn« der Technischen Universität Dresden: Er hat immer wieder mit Vertretern anderern Disziplinen zusammengearbeitet. Dabei konnte er Veränderungen in den Aufgabenbereichen von Architekten und Designern beobachten.
Im Interview spricht Andreas Schwarting über gemeinsame Wurzeln, über die Wichtigkeit interdisziplinären Zusammenarbeitens und über mögliche Zukunftsperspektiven in Architektur und Design.
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»Ohne Empathie ist man nur ein Tapetenmaler«
Gregor Ade über Partnerschaftlichkeit gegenüber dem Kunden
Gregor Ade spricht über Gegenwart und Zukunft des Brandings. Marken müssten heute mehr denn je ganzheitlich gedacht werden. Sie müssten einfacher erlebbar und immer schneller und einfacher begreifbar werden. Was der Designer, Stratege oder Berater dafür brauche, sei Empathie und Partnerschaftlichkeit. Aber was passiert, wenn man die Prozesse in einem Unternehmen nicht versteht?
Internationale Projekte zeichnen sich durch das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen aus. Wie macht man aus Mitarbeitern auf der ganzen Welt Botschafter für eine Marke?
Die Zukunft halte für Designer neue Chancen bereit. Wenn Mensch und Maschine enger zusammen rückten, könnten Designer die Hürden dazwischen abbauen helfen. Warum man auch mal »Nein« sagen muss und warum er politische Parteien nicht als Kunden haben möchte, erzählt Gregor Ade im Interview.