Doppelausgabe Nr. 24 und 25, Herbst 2024
Werte Leserinnen und Leser,
willkommen zu dieser Doppelausgabe (Nr. 24 und 25, Herbst 2024) von »Sprache für die Form«. Diesmal bieten wir Ihnen:
· drei Interviews – mit der Kunsthistorikerin Claudia Emmert, dem Patent- und Markenanwalt Wolfgang Heisel und dem Designer Georg Engels;
· fünf Essays – der Kampfbegriff »Disruption« wird von Klaus Kornwachs zerlegt, Alicia Sommerfeld fragt nach den Versprechen der künstlichen Intelligenz, Falschmeldungen werden von Francesca Vidal untersucht, ich fahre mit Ihnen auf Thomas Manns »Zauberberg« und Bernd Eberhart stellt Ihnen das Wissenschaftsmagazin »Science Notes« vor;
· drei Rezensionen – Björn Blankenheim widmet sich Computerspielen, Sven Ingmar Theis der Lehre des Grafikdesigns und Christian Lauer der Kreativität ;
· 16 Illustrationen – geschaffen von Uwe Göbel;
· Alltagsmythos – diesmal werden »drei Fragezeichen« aufgeworfen.
Möchten Sie an »Sprache für die Form« mitwirken? Dann bieten Sie der Redaktion gern Ihren Essay, Ihre Rezension, Ihren Alltagsmythos oder Ihre Illustrationen an. Hilfreich ist, wenn Sie dafür unsere Manuskriptvorlagen nutzen.
Hören und lesen Sie »Sprache für die Form« – und empfehlen Sie uns bitte weiter.
Ihr
Volker Friedrich
Herausgeber
PS Die sechsundzwanzigste Ausgabe von »Sprache für die Form« erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2025.
Essays
Essay
Kampfbegriff »Disruption«
Mit Begriffen Krisen einfangen oder auslösen
Der Begriff »Disruption« ist zu einem Kampfbegriff geworden – miss- und umgedeutet. Der Philosoph Klaus Kornwachs analysiert diese Entwicklung und warnt.
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Essay
Künstliche Intelligenz ist (k)eine Naturgewalt
Über gestalterische Subjekte und neue Utopien
Die ans Internet geknüpften Erwartungen – Teilhabe, Gestaltung, Emanzipation – haben sich kaum erfüllt, konstatiert Alicia Sommerfeld und fragt, was von KI zu erwarten ist.
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Essay
Wissenschaft anders erzählt
Das »Science Notes Magazin« geht neue Wege
Das »Science Notes Magazin« betreibt eine hierzulande weitgehend unbekannte Form des Journalismus: den stiftungsfinanzierten Wissenschaftsjournalismus.
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Essay
Woran erkennen wir »Enten« in den Medien?
Über der Umgang mit Falschmeldungen
Auf welche Informationen kann man sich verlassen? Wie lernt man zwischen falschen und verlässlichen Quellen zu unterscheiden? Derlei Fragen geht Francesca Vidal nach.
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Essay
Zeit auf dem »Zauberberg«
Erzählstrategien in Thomas Manns Roman
1924, vor 100 Jahren erschien Thomas Manns Roman »Der Zauberberg«, der sich mit der Zeit befasst und damit, wie sie erzählt wird und wie wir uns erzählen.
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Interviews
Hördatei
»Eine gelungene Ausstellung ist immer hart erkämpft!«
Claudia Emmert kuratiert mit gesellschaftlichem Anspruch
Die promovierte Kunsthistorikerin Dr. Claudia Emmert leitet das »Zeppelin Museum« in Friedrichshafen. Im Interview erläutert sie, mit welchen Konzepten dort moderne Ausstellungen umgesetzt werden.
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Hördatei
»Informieren und überzeugen, statt zu überreden.«
Georg Engels geht von designethische Überlegungen aus
Über seine gesellschaftspolitischen und moralischen Haltungen spricht der Designer Georg Engels im Interview. Sie drückten sich auch durch die Art aus, wie das »Handwerk« selbst ausgeübt wird.
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Hördatei
»Wie kommt der Urheber zu seinem Recht?«
Wolfgang Heisel über KI als rechtliche Herausforderung
Neue, auf künstlicher Intelligenz beruhende Techniken werfen rechtliche Fragen auf – und die haben auch Konsequenzen für Designer, das Recht am eigenen Werk.
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Rezensionen
Book Review
“teachers tend to listen less often”
Sven Ingmar Thies writes on a teching introspective
Sven Ingmar Thies describes the teaching of graphic design as a journey for the teacher and the student and discusses different approaches to teaching.
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Buchbesprechung
»Dozenten neigen dazu, nicht zuzuhören«
Sven Ingmar Thies schreibt über das Lehren
Sven Ingmar Thies kennzeichnet die Lehre des Grafikdesigns als eine Reise für Dozenten und Studenten und zeichnet unterschiedliche Lehrkonzepte nach.
mehr
Buchbesprechung
»Ich bin noch ganz erfüllt«
Christian Sauer empfiehlt Kreativen: einfach raus.
Kreativität braucht Anstöße. Christian Sauer erläutert in seinem Buch, warum es sich lohnt, den Schreibtisch zu verlassen und sich draußen zu bewegen.
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Buchbesprechung
Computerspiele – die Flegeljahre einer jungen Kunstform
Björn Blankenheim untersucht das Game Design
Die Entwicklung von Computerspielen zu einer eigenständigen Kunstform zeichnet Björn Blankenheim nach und befasst sich mit den zugehörigen Versuchen der Theoriebildung.
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Umsetzen
Mythen des Alltags
Die drei Fragezeichen
Keine gute Nacht ohne sie
Hörspiele als Einschlafhilfe? Das klappt für eine ganze Generation mit den »drei Fragezeichen«, stellt Corinna Lauble klar – und freut sich aufs Zu-Bett-gehen.
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Illustration
Seriös Souverän Süffisant
Uwe Göbel spielt und provoziert mit seiner Kunst
Uwe Göbel ist Designer und Künstler zugleich. »Sprache für die Form« zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten, die zuletzt Teil einer Ausstellung in Gmund am Tegernsee war.
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