Doppelausgabe Nr. 14 und 15, Herbst 2019

Essays

Essay

Elemente, Paradigmen, Medien

Bausteine für ein Nachdenken über Technik

Von Michael Kuhn

Was macht technische Gegenstände aus und wie entstehen sie? Anhand diverser Beispiele entwickelt Michael Kuhn zentrale Konzepte für ein Nachdenken und Sprechen über Technik.
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Essay

Methoden der Designwirkungsforschung

Ein Projekt mit angehenden ­Kommunikationsdesignern

Von Volker Friedrich und Brian Switzer

Wie lassen sich die gestalterischen Wirkungen von Wahlplakaten untersuchen? Entsprechende Methoden der Designwirkungsforschung wurden in einem Projekt an der Hochschule Kostanz entwickelt.
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Interviews

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You still have to have the critical thinking”

Adam Cutler über Menschen und Maschinen

Von Robin Auer

Mensch und Maschine, KI und die Natur des Menschen – der IBM-Designer Adam Cutler befasst sich in seiner Arbeit mit grundsätzlichen Fragen. Im Interview gibt er Auskunft über seine Einsichten.
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»Die Welt verbessern müssen andere«

Oliver Schröm über die Rolle des Journalismus

Von Benedikt Bischler

Was kann Journalismus in einer digitalen Gesellschaft leisten, wie kann er sich auch in Zukunft halten? Investigativ-Journalist Oliver Schröm spricht über »das Schmiermittel der Demokratie«.
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»Digital-Analog-Versöhnung«

Udo Schrenk über den Wandel der Technik im Designprozess

Von Lena Schell, Annika Keppler und Annemarie Krätz

Wurde der Designprozess früher mit analoger Technik umgesetzt, so bedient er sich heute primär digitaler Mittel. Ob dieser Wandel sich auf die Qualität von Gestaltung, fragten wir Udo Schrenk.
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»Ich zeichne nicht mit Buchstaben«

Dafi Kühne gestaltet und druckt Plakate – analog

Von Lena Schell

Dafi Kühne spricht über seinen analogen Arbeitsprozess, der einschränkt und ihm dennoch die Befriedigung gibt, die ihm durch das Abschicken eines Druck-PDF zu kurz käme.
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»Wir müssen uns diesen Dingen stellen«

Dieter C. Schütz über digitale Technik und fremde Fantasie

Von Bettina Schröm

Prof. Dr. Dieter C. Schütz verbindet in seiner Lehre innovatives Denken mit der Lektüre von Klassikern. Im Interview führt er aus, warum der Blick über den Tellerrand lohnt.
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Frage und Antwort

Rhetorik und Designsysteme

Heiner Mühlmann über Innovationen der Renaissance

Von Viktoria Kirjuchina

Heiner Mühlmann blickt auf die Epoche der Renaissance, die für unser kulturelles Selbstverständnis die Weichen stellte: »Innovationsleistungen der Renaissance gingen von intelligenter Theoriearbeit aus.«
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Rezensionen

Buchbesprechung

»Die Welt ist ein großes Fest der Farben«

Kenya Hara taucht ein in die Tiefen von Weiß

Von Annika Keppler

Weiß – nicht nur eine Farbe sondern eine Lebensphilosophie. Der japanische Designer Kenya Hara sensibilisiert in diesem Werk für den Umgang mit Weiß.
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Buchbesprechung

»Ideen zur Selbstvermarktung«

Damian Gerbaulet über Kommunikationsdesign als Marke

Von Tanja Hornung

Der Gestalter Damian Gerbaulet schreibt über die Entwicklung eines Designers zu einer eigenständigen und unverwechselbaren Marke und gibt Ratschläge zur Selbstverwirklichung in der Gestaltungsbranche.
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Buchbesprechung

»Schönheit = Funktion = Wahrheit«

Sagmeister & Walsh über die Gestaltung der Zukunft

Von Annemarie Krätz

In ihrem Buch »Beauty« vertreten Stefan Sagmeister und Jessica Walsh die Meinung, dass das Bewusstsein für Schönheit essentiell für das Zusammenleben unserer Gemeinschaft sei.
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Analysen

Mythen des Alltags

Das Profilbild

Über die »Selfies der Seele«

Von Benedikt Bischler

Mit einem Profilbild zeigt und maskiert man sich im Netz – ob's der Proflierung respektive der Wahrheitsfindung dient? Das fragt sich Benedikt Bischler.
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Mythen des Alltags

Food Porn – wessen Auge isst mit?

Über das Fotografieren von Mahlzeiten

Von Tanja Hornung

Eine neue Marotte heißt uns, Essen kunstvoll anzurichten und vor dem Verzehr zu fotografieren, um das Bild später auf Social-Media-Plattformen hochzuladen. Tanja Hornung denkt über Food Porn nach.
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Mythen des Alltags

Selfie-Stick

Wenn Teleskopstab-Akrobaten fotografieren

Von Nadine Rupprecht

Sie machen einen langen Arm und sind ein Trend zwischen Pragmatismus und Lächerlichkeit: Selfie-Sticks. Nadine Rupprecht drückt auf den Auslöser.
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Illustrationen

Illustrationen

Amsterdamer Stadtszenen

Stefan Schmid war mit dem Skizzenbuch unterwegs

Von Stefan Schmid

In Bleistiftskizzen und Buntstiftzeichnungen hat Prof. Stefan Schmid Szenen aus Amsterdam und die Atmosphäre dieser Stadt am Wasser eingefangen.
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Doppelausgabe Nr. 14 und 15, Herbst 2019

Wer­te Lese­rin­nen und Leser,

will­kom­men zur Dop­pel­aus­ga­be (Nr. 14 und 15, Herbst 2019) des wis­sen­schaft­li­chen E-Jour­nals »Spra­che für die Form«. Erneut legen wir eine Früh­jahrs- und die Herbst­aus­ga­be zusam­men, auf das lan­ge War­ten folgt nun ein geball­tes Angebot:

· sechs Inter­views – befragt haben wir die Kunst­his­to­ri­ker Hei­ner Mühl­mann und Die­ter C. Schütz, den IBM-Desi­gner Adam Cut­ler, die Gestal­ter Udo Schrenk und Dafi Küh­ne sowie den Inves­ti­ga­tiv-Jour­na­lis­ten Oli­ver Schröm;
· zwei Essays – sie fra­gen nach Metho­den der Design­wir­kungs­for­schung und nach Bau­stei­nen eines Ver­ständ­nis­ses der Tech­nik;
· drei Rezen­sio­nen – Bücher über Weiß, Schön­heit und Selbst­ver­mark­tung wer­den vor­ge­stellt;
· Illus­tra­tio­nen – Ste­fan Schmid spa­ziert mit uns durch Ams­ter­dam;
· drei All­tags­my­then – unse­re Autoren neh­men sich Sel­fie-Sticks, Pro­fil­bil­der und Food Porn vor.

Hören und lesen Sie »Spra­che für die Form« – und emp­feh­len Sie uns bit­te weiter.

Ihr
Vol­ker Fried­rich
Her­aus­ge­ber

PS Die sech­zehn­te Aus­ga­be von »Spra­che für die Form« erscheint vor­aus­sicht­lich im Früh­jahr 2020.